Was für eine CHANCE!
Was für eine CHANCE!
11. September 2007 , von Weblog AdminUnglaublich wertvoll für mich …
Die Emails, die Rundbriefe und eure Einträge hier über die Jungschararbeit in Österreich lassen mein Herz erzittern und bewegen mich zutiefst. Meine Zeit in der Jungschar hat mein ganzes Leben geprägt. Ein einziger Tag auf einem Jungscharlager hatte mehr Einfluss als 100 Gottesdienste. Denn die Jungschar hat in mir als Teenie den Glauben an Jesus Christus zum Leben erweckt und war gleichzeitig der Startschuss für eine lebenslange Charakterschule!
Von diesem persönlichen Hintergrund ausgehend, möchte ich euch zurufen:
Es ist eine gewaltige Chance!
Denn alte Strukturen und einst gelegte Schienen dürfen zusammenbrechen und neu überarbeitet werden!
Obwohl dieser Abbruch für manche ABÖJ-Leiter sehr schwer zu tragen ist und existentielle Fragen aufwirft, so ist es doch eine wunderbare Gelegenheit, um an diesem Punkt inne zu halten. Warum?
An so einem Punkt darf alles hinterfragt werden. Es darf ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen gemacht werden. Es dürfen andere hinter die Fassade sehen. Es dürfen Fehler, Erfahrungen und Gewinne ans Licht gebracht werden und es dürfen Altlasten abgeworfen, festgefahrene Rahmen und Mauern gesprengt werden.
Das ist befreiend, schmerzhaft und gesund und die Asche, die dieses Feuer mit sich bringt, kann zum Dünger für neue Felder werden! Es darf eine neue Weiche in eine neue Richtung gestellt werden!
Was tun?
Ich denke, es ist an der Zeit manche Gewohnheiten loszulassen. Die organisatorischen und personellen Strukturen auf ein absolutes Minimum zurückschrauben. Nicht krampfhaft neue Mitarbeiter rekrutieren und das bestehende System unbedingt aufrecht erhalten. Leitern Freiraum und Pausen verschaffen und Durchatmen lassen. Zeit geben. Den kleinen, persönlichen Austausch fördern und Ratgeber von außen suchen.
Neu ausrichten auf den Menschen selbst. Weg vom Programm. Hin zum Herzen. Weg von leeren Strukturen zu einer kleinen neuen Lebendigkeit. Neu auf Jesus ausrichten und verstehen, wie er Kinder und Teens in Österreich liebt und ihnen begegnen möchte.
Vorwärts gehen, wo Jungscharen aktiv sind und sich Dinge bewegen. Vorwärts gehen, wo ohne viel Tamtam Echheit, Tiefe, Freude und Leben beginnt. Ob im Leitungskreis oder wenn drei Jungschärler sich mit ihrem Leiter am Samstag Nachmittag im Wald treffen und eine Hütte bauen.
weil Er die Kinder liebt!!!
Ich verpflichte mich hiermit für die Zukunft des ABÖJ zu beten und ich will euch segnen im Namen Jesu! Er sieht das Herz an, nicht die Arbeit!
@Kurt - Vielen Dank für deinen Eintrag! Habe mich sehr darüber gefreut!!!
Tags: ausrichten, loslassen, vorwärts

