ABÖJ Weblog

Archiv für den Monat September 2007

ein paar lose Gedanken

Dienstag, 11. September 2007, von Weblog Admin

Zuerst einmal ein ganz dickes Lob an Alex und Peter, welche sich neben all der Arbeit im Studium und ihrer lokalen Arbeit die zeit nehmen um sich für das Anliegen der Jungschararbeit einzusetzen. GROSSEN Respekt!!

Auch wenn in einigen Posts von Scherbenhaufen und Konflikten die Rede ist und das nicht ganz zu Unrecht, so stelle ich doch fest, dass die Idee der ganzheitlichen Kinderarbeit, welche wir als Jungschar bezeichnen nach wie vor lebt.

In den vergangenen Jahren habe mehrere hundert Männer und Frauen sich für den Aufbau von lokalen Jungschargruppen engagiert. Unzählige haben bei Kursen und Seminaren gelernt wie sie ihre Gemeindekinder und auch solche von Außerhalb mit dem Evangelium erreichen könne und sie zu Jesus zu führen und sie auf dem Weg der Jüngerschaft zu begleiten.

Wenn ich mir die Situation so ansschaue, dann sehe ich verschiedene Ebenen.

Auf der Ebene der Kinder ist alles so wie bisher. Sie erleben tolle Jungscharnachmittage, es gab wie bisher viele tolle und große Lager im ganzen Land.

Auf Ebene der Gruppen läuft es derzeit vergleichbar rund oder eckig wie vor einem Jahr. Die Fragen der Teams nach motivierten Mitarbeiter, zündenden Ideen und wie die Kinder mit dem Evangelium erreicht werden können sind unverändert. Vielleicht schleicht sich da und dort die Sorge ein, wie der Mitarbeiternachwuchs in den nächsten Jahren geschult werden kann und wie die Beziehungen ohne professionelle Netzwerker (Sekretäre) aufrechterhalten werden sollen.

Auf Ebene der Schulungskurse sieht es hingegen düster aus. Fehlen doch mit dem Ausscheiden von mindestens drei, evt. bis zu fünf Kursleiter die Masterminds der Ausbildung.

Frage ist das eine Katastrophe oder eine Chance?

Ich denke, dass dies eine enorme Chance für die Gemeinde in Österreich ist.

Die Idee der Jungschararbeit wurde gesät und hat Früchte, viele gute Früchte gezeigt.

Nun liegt der Ball bei den Gemeinden, was sie damit machen. Lassen sie den erhaltenen Samen und dessen Früchte liegen und warten bis wieder ein Missionar kommt und mit Geld aus dem Ausland etwas auf die Füße stellt?

Vielleicht ist die jetzige Situation, wo die ehemaligen Masterminds (Vorstand u. Sekretäre) aus dem Spiel sind die Chance, dass die wirklichen Spieler den Ball übernehmen. Der ABÖJ wie wir ihn bisher kannten wurde von oben nach unten gebaut. Vielleicht ist es an der Zeit von unten nach oben zu bauen.

Über das ganze Land verteilt gibt es derzeit vielleicht 20, 30, ja vielleicht sogar 40 aktive Jungscharen. Jede von ihnen mit ihren individuellen Stärken und Schwächen. Wenn sich diese zusammentun um sich gegenseitig zu unterstützen und fördern, so finden sie Mittel und Wege dies zu tun.

In diesem Sinn wünsche ich allen Jungscharleitern und -leiterinnen viel Mut für die Zukunft.

Ruedi

Was für eine CHANCE!

Dienstag, 11. September 2007, von Weblog Admin

Unglaublich wertvoll für mich …
Die Emails, die Rundbriefe und eure Einträge hier über die Jungschararbeit in Österreich lassen mein Herz erzittern und bewegen mich zutiefst. Meine Zeit in der Jungschar hat mein ganzes Leben geprägt. Ein einziger Tag auf einem Jungscharlager hatte mehr Einfluss als 100 Gottesdienste. Denn die Jungschar hat in mir als Teenie den Glauben an Jesus Christus zum Leben erweckt und war gleichzeitig der Startschuss für eine lebenslange Charakterschule!

Von diesem persönlichen Hintergrund ausgehend, möchte ich euch zurufen:

Es ist eine gewaltige Chance!
Denn alte Strukturen und einst gelegte Schienen dürfen zusammenbrechen und neu überarbeitet werden!
Obwohl dieser Abbruch für manche ABÖJ-Leiter sehr schwer zu tragen ist und existentielle Fragen aufwirft, so ist es doch eine wunderbare Gelegenheit, um an diesem Punkt inne zu halten. Warum?
An so einem Punkt darf alles hinterfragt werden. Es darf ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen gemacht werden. Es dürfen andere hinter die Fassade sehen. Es dürfen Fehler, Erfahrungen und Gewinne ans Licht gebracht werden und es dürfen Altlasten abgeworfen, festgefahrene Rahmen und Mauern gesprengt werden.
Das ist befreiend, schmerzhaft und gesund und die Asche, die dieses Feuer mit sich bringt, kann zum Dünger für neue Felder werden! Es darf eine neue Weiche in eine neue Richtung gestellt werden!

Was tun?
Ich denke, es ist an der Zeit manche Gewohnheiten loszulassen. Die organisatorischen und personellen Strukturen auf ein absolutes Minimum zurückschrauben. Nicht krampfhaft neue Mitarbeiter rekrutieren und das bestehende System unbedingt aufrecht erhalten. Leitern Freiraum und Pausen verschaffen und Durchatmen lassen. Zeit geben. Den kleinen, persönlichen Austausch fördern und Ratgeber von außen suchen.
Neu ausrichten auf den Menschen selbst. Weg vom Programm. Hin zum Herzen. Weg von leeren Strukturen zu einer kleinen neuen Lebendigkeit. Neu auf Jesus ausrichten und verstehen, wie er Kinder und Teens in Österreich liebt und ihnen begegnen möchte.
Vorwärts gehen, wo Jungscharen aktiv sind und sich Dinge bewegen. Vorwärts gehen, wo ohne viel Tamtam Echheit, Tiefe, Freude und Leben beginnt. Ob im Leitungskreis oder wenn drei Jungschärler sich mit ihrem Leiter am Samstag Nachmittag im Wald treffen und eine Hütte bauen.

Jesus ist es, der am allermeisten an der Jungschar interessiert ist,
weil Er die Kinder liebt!!!

Darauf dürfen wir bauen! Treffen wir Entscheidungen aus dieser Perspektive!
Ich verpflichte mich hiermit für die Zukunft des ABÖJ zu beten und ich will euch segnen im Namen Jesu! Er sieht das Herz an, nicht die Arbeit! :) Euer Richard

@Kurt - Vielen Dank für deinen Eintrag! Habe mich sehr darüber gefreut!!!

Zurück zu: We are family!

Montag, 10. September 2007, von Weblog Admin


Ich wünsche mir einen ABÖJ, in dem wir wieder wie eine Familie sind. Ich will keine durchgestylte Firma, in der Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, wenn sie nicht den Vorstellungen entsprechen, ich will einen Organismus - eben eine Familie.
Wir müssen zuerst schauen, welche Leute und damit welche Gaben wir haben um danach zu sehen, was wir anbieten können. Was nützt die beste Jobbeschreibung, das beste Organisationshandbuch, wenn es nur in der Theorie existiert?

Ich denke, wir müssen ein paar Schritte zurück gehen, wieder kleiner anfangen, die ganze aufgeblasene Struktur mal vergessen und vielleicht so wie zu Kurts Zeiten mit ein paar Maxeln, die das Anliegen haben, neu anfangen. Wenige Kurse, Jungscharleiter vernetzen (Weblog ist ein hervorragender Anfang dafür) und so vielleicht jeweils rausfinden, welcher Kurs gerade besonders nötig ist und dann halt nur ein oder zwei im Jahr anbieten. Ich hoffe schon, dass wir auch die „alten Hasen“ wieder gewinnen können. Wenn ich mich so umhöre dürfte das nur mit einem neuen Vorstand möglich sein.
Ich selbst kann mich mit dem ABÖJ der letzten Monate/Jahre nicht mehr identifizieren. Das ist nicht die Jungschararbeit, für die ich einen Großteil meiner Zeit und viel Herzblut investiert habe. Ich war so froh, im ABÖJ mitarbeiten zu können. Die Arbeit war eine der prägensten Zeiten für mich. Und mich hat nicht eine Organisation geprägt, sondern die Menschen, mit denen ich zu tun hatte - alles (geistliche) Vorbilder.
Menschen sind unser Potential - wenn jeder, der auch so profitiert hat, wie ich, einen kleinen Teil dazu beiträgt, dass andere, jüngere auch diese Erfahrungen machen können, dann haben wir viel gewonnen.
Hey - wann veranstalten wir das nächste MAT - es ist doch höchste Zeit, oder?

Just do it

Montag, 10. September 2007, von Weblog Admin

Vor 20 Jahren startete die Jungschararbeit in A mit einem ersten Grundkurs - Aufbruchstimmung, Hoffnung, Vision, Opfer, Fragen und vieles mehr steckte dahinter. Nun zwei Jungschar-Generationen später? Jede Generation sucht neu ihren Weg, definiert sich neu - doch eines bleibt immer dasselbe: just do it! So ermutige ich alle, geht voran. Macht kleine Schritte hin zum weiten Ziel, und ihr erreicht es. Träumt nicht euer Leben, lebt euren Traum. Wagt etwas - denn derselbe Gott Josuas ruft euch heute zu: Sei stark, sei mutig und entschlossen!
Geht im Vertrauen und in Einmütigkeit voran. Was wir heute brauchen, sind ERMUTIGER. ABÖJ neu hat eine gute Grundlage, ein reiches Erbe. Viele vor euch haben ihr “Leben gelassen” für diese Vision, die in euch weiterklingt. Das Gute behaltet und handelt damit, auf dass es noch viel mehr wird - bis dass ER wiederkommt. Mit folgenden Stichworten wünsche ich euch viele schöne Abenteuer mit Kindern, die bezeugen: Die Jungschar hat mein Leben verändert:

- Vielfalt in Einheit
- Multiplikation
- Inspiration durch Gottes Geist
- Glauben, der sich in Taten zeigt
- Demut, die eine zweite Meile geht
- Liebe, die hinhört, Wunden schliesst und trägt
- Opferbereitschaft, die sich ganz hingibt für Gottes Reich

Ich bete, dass nicht nur viele ehrenamtliche JungscharleiterInnen Österreich verändern, sondern tausende von Kids und Teens JESUS mit ihrem Leben verherrlichen. Doch dies braucht jetzt auch den oder die von Gott berufene Person, die alles hingibt, die vorangeht, um sich voll für die Jungschararbeit einzustellen. Und nicht nur eine, den mindestens vier sind gegangen. Sie haben ihr Leben hingegeben - nimm DU ihren Stab im Vertrauen auf Gott und laufe weiter, bis dass du den Stab übergeben kannst. Mit zwei Bibelstellen freue ich mich, mit euch weiter zu gehen und zu sehen, dass er den Sieg schenkt:
- 2. Chronik 20
- Jesaja 41,10
In unserem Herrn verbunden, Kurt - einer der ersten Generation

Interview: Bianca Leeb

Sonntag, 09. September 2007, von Weblog Admin

Was macht uns einzigartig?
Der ABÖJ und dessen Mitarbeiter sind darum bemüht jedes Kind als ein von Gott geliebtes Individuum zu sehen und es als dieses auch anzunehmen und zu behandeln. Die Mitarbeiter auf ABÖJ- Lagern sind alle überzeugte und wiedergeborene Christen, welche in Schulungen gelernt haben, wie man Kindern den Glauben und die Liebe Gottes näher bringen kann. Durch diese Liebe, die wir selbst von Gott bekommen, begegnen auch wir den Kindern mit Liebe und Unvoreingenommenheit. So erfahren die Kinder angenommen und von Gott geliebt zu sein.
Die Kinder lernen Gott und die Bibel nicht nur durch tägliche Andachten kennen, sondern lernen spielerisch in einem voll durchgeplanten, gut überlegten und strukturierten Spiele- und Workshopprogramm, viel über Jesus und die Bibel.

Mitarbeitertreffen?
Ich persönlich sehe eine große Notwendigkeit in regelmäßigen Mitarbeitertreffen. Diese sollen zur Ermutigung dienen, aber auch dazu, um sich auszutauschen, weiterzubilden, gemeinsam zu beten,…..
Regional sollen solche Treffen mind. 1-mal im Quartal stattfinden. National mind. 1-Mal im halben Jahr. Je mehr Treffen umso besser!
Ich denke dass auch bei Entscheidungen die einzelnen Gemeinden /Mitarbeiter miteinbezogen werden sollen. Denn diese betrifft es ja dann schließlich auch. Um das zu ermöglichen wird die Notwendigkeit regelmäßiger Mitarbeitertreffen wieder transparent!!!
Ich denke auch, dass Kontakt zwischen Gemeindeleitern/ Ältesten und dem ABÖJ aufgebaut werden soll. Somit soll eine Österreichweite Struktur in die JS und Teeniearbeit kommen, und es kann auch den einzelnen Gemeinden geholfen werden eine JS-Gruppe/ Teeniegruppe zu gründen.

Was muss ein überregionales Netzwerk bieten?
Möglichkeit andere LeiterInnen, Arbeitsweise, Ideen,… kennen zu lernen. (denn ich habe bis dato keine Ahnung wie JS- Arbeit in Vorarlberg, Kärnten,… aussieht, bzw. wer sie dort macht, und ich würde gerne andere JS/Teenie- Leiter kennen lernen).

Wie bleibt unsere Arbeit zeitgemäß?
Die Größe einer JS-Gruppe soll keine Grenze nach oben haben. Unser Ziel ist ja möglichst viele Kinder zu erreichen, jedoch ist es notwendig potenzielle zukünftige Mitarbeiter auszubilden, bzw. Leute für die JS/Teeniearbeit zu gewinnen (bei uns in der Gemeinde ist in beiden Bereichen ein großer Mangel an Mitarbeitern. Wir haben sehr viele Jungscharkinder, aber leider zu wenig Mitarbeiter, um auch größere, interessante Projekte in Angriff zu nehmen. Auch in der Teeniearbeit mangelt es bei uns an Mitarbeitern.) Die Teens brauchen altersgemäße Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, und mit denen sie sich auch identifizieren können, denn solche Menschen sind für viele Teens der Wegweiser zu Gott (ich spreche aus eigener Erfahrung).
Die Altersbeschränkung soll klar festgelegt sein. JS 3. Klasse VS bis 13 Jahre. Teenie ab der 4. Klasse AHS (ich denke es macht Sinn, wenn nicht während dem Jahr immer wieder Kinder von der JS zu den Teens wechseln, sondern der Wechsel einmal im Jahr zu Schulbeginn stattfinden).
Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen soll in der jeweiligen Gemeinde klar sein. Vor allem die Teens legen viel Wert darauf als „die großen dazustehen“. Mit ihnen sollen auch regelmäßig andersartige Aktivitäten gemacht werden (z.B.: Kino, DVD- Abend, Spieleabend,…….). Ich persönlich bin der Meinung, dass sich Teeniegruppen nicht nur 14-tägig, sondern wöchentlich treffen sollen. Teens brauchen diese Regelmäßigkeit und diese Quantität.

Was bedeutet Professionalität – in christlichen Organisationen?
Professionalität in christlichen Organisationen bedeutet primär, dass man auf den ersten Blick erkenne kann, dass GOTT hier die erste Priorität besitzt. Weiters gehört für mich dazu, dass die gesamte Arbeit auf den beiden Füßen Gebet und Gottes Wort steht.
Erst dann kommt alles andere. Das bedeutet aber nicht, dass ich Fachkompetenz der Mitarbeiter, oder andere Kompetenzen als unwichtig sehe. Professionalität zeichnet sich durch kompetente Mitarbeiter aus. Diese sollen gute Glaubensvorbilder für die Kinder sein, ihnen mit Liebe begegnen und ihnen die Wichtigkeit einer Beziehung zu Gott vermitteln.
Ich denke auch dass Öffentlichkeitsarbeit ein großes Potential für Evangelisation darstellt und daran gearbeitet gehört.
Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört meiner Meinung nach die Aufgabe, eine klare Struktur und einheitliches Design für ganz Österreich oder eine Region zu schaffen. Weiters soll Jungschar und Teeniearbeit sowohl für die Gemeinden, als auch für die Öffentlichkeit transparent gemacht werden (Flyer, ansprechende Homepages,…).
Auch sollen verschiedene Möglichkeiten zur nationalen und regionalen Kommunikation geschaffen werden. (Ich weiß dass diesbezüglich schon viel gemacht wurde… Blogs,….).
Wie gehen wir mit diesem Anspruch um? Gibt es diesen Anspruch? Steht ein familiärer Umgang einer professionellen Arbeitsweise im Weg? Was sagt Gottes Wort dazu? …
Nein, professionelle Arbeit und familiärer, liebvoller Umgang sind kein Widerspruch sondern das eine setzt das andere voraus. Unser Gott ist ein Gott der Ordnung und Klarheit. Ich denke kaum, dass Gott will, dass die Arbeit irgendwie geschieht. Er will aber auch nicht, dass wir uns durch unzählige Aus und Weiterbildungen als „bessere Leiter“ hinstellen.
Gott kann auch „unausgebildete“ gebrauchen. ER unterscheidet nicht, dass dürfen wir nicht vergessen.

Ein festes Redaktions-Team für jede Region?
Öffentlichkeitsarbeit, Beiträge für Website und Magazin; Was hältst du davon? …
Sehr gute Idee!!! Soll wenn möglich ein Team sein, welches aus Mitarbeitern mehrerer Jungscharen/ Teeniegruppen besteht.

Wenn es so sein sollte, dass in den nächsten Jahren mehr als die Hälfte der Kinder aus nicht christlichem Elternhaus zur Jungschar und zum Teeniekreis kommen, wie könnte dann damit umgegangen werden?
Die Kinder mit spannenden Spielen, Aktivitäten, und Geschichten fesseln. Kinder, vor allem solche aus nichtchristlichen Familien, sind oft mit „supercoolen“ Medieninhalten vollgetankt. Da müssen wir dann in der JS/ im Teeniekreis fit sein und was bieten können um mithalten zu können.
Also wir brauchen Spaß, Spannung und (nein nicht Schokolade, sondern)

Persönliches Mentoring?
Gutes Buch: Dein Leben ist einmalig- vergeude es nicht, John Piper
> PDF Download
> Amazon.at

Wie siehst du den Zusammenhang zwischen Mission und nationaler Jungschar- und Teeniearbeit in Europa?
Hmm… gute Frage. Also ich denke, dass das eine gute Idee wäre, aber zuvor andere und vor allem wichtigere/ dringlichere Dinge an der Reihe sind.
Wobei ich auch denke, dass internationale JS- Arbeit ein wenig zu übertrieben ist. Das ist denk ich praktisch eher mit Teens durchführbar.

Sonntag, 09. September 2007, von Weblog Admin


Also zuerst mal, ich finde es echt super und auch mutig, dass ihr den ABÖJ neu strukturieren wollt. Ich finde, dass das auch an der Zeit war/ ist.

Hier sind meine Gedanken, Visionen und Überlegungen:

  • Ich denke dass wir alle zusammen einfach dafür beten sollen, dass Gott den Hauptverantwortlichen, aber auch allen anderen Mitarbeitern zeigt, was ER zukünftig vom ABÖJ will. Denn auch die Bibel sagt, dass wir alle Dinge im Gebet zu Gott tragen sollen : Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. (Phil 4, 6-7)
  • Weiters sehe ich eine große Notwendigkeit darin, dass es in Zukunft vermehrt und vor allem regelmäßig (mind. einmal im Quartal) Leitertreffen geben wird. Diese sollen von möglichst vielen Leitern aus möglichst viel verschiedenen Jungscharen Österreichs (und auch anderen Ländern) besucht wreden. Diese Treffen sollen zum Gebet, zur Ermutigung, zum Austausch, und eventuell auch zur Weiterbildung dienen. Ich fände es sehr toll, wenn wir mit solchen Treffen sehr bald starten würden, denn dann kann dort auch jetzt schon über Veränderungen beim ABÖJ gebetet, geredet und entschieden werden. (Ich weiß, dass solche Treffen immer ein großer Aufwand sind, und für viele Leute zu diesem Aufand auch Reisen durch Teile des schönen Ö gehören, aber sie sind echt notwendig). Die Gemeinschaft mit Geschwistern ist so wichtig für uns Christen, und braucht besonders viel Raum und Zeit, wo GEMEINSAM (für Gottes Reich) gearbeitet wird. Und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht. (Hebräer 10,24-25)
  • Neben diesen Leitertreffen, soll auch unter dem JS- Jahr der Kontakt zwischen den Gemeinden und Jungscharen gepflegt werden. Auch hier werden Leiter wieder ermutigt, und auch die Kidner lernen einander nicht nur einmal im Jahr am Lager kennen, sonder könenn so auf längerfristige Zeit Freunschaften aufbauen. Das Ganze bringt Abwechslung in den “JS-Alltag” und macht auch Spaß. (Gemeinsame Ausflüge; Eine JS- ladet eine andere ein; Stadtspiele in einer, beider Jungscharen naheligenden, Stadt;…. sind nur einige Beispiele). Gemeinsam sind wir stark–> das sollen auch die Kinder lernen und so soll auch Evangelisation mit den Kindern möglich werden.
  • Weiters denke ich dass die Teenie und Jugendarbeit beim ABÖJ nicht in Vergessenheit geraten darf. Auch für Teeniearbeit sollte es Regelmäßige regionale und überregionale Treffen für Leiter geben. Es sollte aber auch daran gearbeitet werden und den einzelnen Teenieleitern und Gruppen geholfen werden, Kontakte zu anderen Gemeinden und Teeniegruppen aufzubauen. Denn vor allem die Zeit des Erwachsenwerdens ist die, in der viele Teens “den Hut drauf hauen” und nichts mehr von Gott und einer Beziehung zu ihm hören wollen. Ich denke dass gerade hier auch pulsierende und mitreißende Arbeit notwendig ist, denn mein Wunsch ist es, dass die derzeitigen Jungscharkinder und jetztigen Teenies einmal sagen werden: Denn DU bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. (Psalm 71,5)

Ja das sind vorerst mal meine Gedanken, villeicht kommt irgendwann nochmal mehr….

Liebe Grüße an alle!

Bist du – ? Ja schon. Wofür?

Freitag, 07. September 2007, von Weblog Admin

Der ABÖJ als Verein ist ein Scherbenhaufen. Nachtrag ABÖJ… Die Jungschar und Teeniearbeit in Österreich hingegen steckt vielleicht in gewissen Wachstumsschwierigkeiten, aber sie lebt! Und sie lebt auf fruchtbarem Boden. – Wir brauchen neues Werkzeug und einen ordentlichen Haufen motivierter junger UND ehemals junger Österreicher, die mit klaren Aufgabenbeschreibungen und einer gemeinsamen Perspektive für die Zukunft dieses Landes auf die Felder ziehen.

Wir dürfen nicht warten, bis die großen Missionare aus den anderen viel größeren Ländern – wie zum Beispiel die Schweiz und so – kommen um uns zu retten, unsere Arbeit zu machen, und sich dabei natürlich selber zu finanzieren. Österreich ist ein reiches Land voller wohlgenährter und äußerst bequemlicher Einwohner.

“Denn ihr hattet sowohl Anteilnahme mit mir in meinen Ketten bewiesen als auch den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, weil ihr in euch selbst wißt, daß ihr ein besseres und bleibendes Gut in den Himmeln besitzt.
So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr nachdem ihr den Willen Gottes erfüllt habt, die Verheißung erlangt.
Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann »wird der kommen, der kommen soll, und wird nicht auf sich warten lassen.«
Der Gerechte aber wird aus Glauben leben; doch: »Wenn er feige zurückweicht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.«
Wir aber gehören nicht zu denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern zu denen, die glauben zur Errettung der Seele. Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht, auf das, was man erhofft, ein Überzeugtsein von Tatsachen, die nicht sichtbar sind.”

(Hebräer 10, 34 - 11,1; Schlachter Übers.)

Donnerstag, 06. September 2007, von Weblog Admin

Super Idee, das mit dem Bloggen. Danke fürs Einrichten!
Was den ABÖJ betrifft hab ich folgende Gedanken:
Mir kommt vor, es ist ein riesiger Scherbenhaufen auf dem man jetzt versucht, weiterzumachen, als wäre nichts gewesen. Ich weiß nicht, was da gelaufen ist zwischen den Sekretären und Vorstand, so genau will ich es auch nicht erfahren. Fest steht, es IST etwas passiert, das nicht in Ordnung ist. Ich glaube, es kann erst dann wieder fruchtbar weitergehen, wenn da reiner Wein eingeschenkt wird, wenn die Beziehungen geklärt sind, wenn das Vertrauen wieder hergestellt ist. Ich muss gestehen, mein Vertrauen in den Vorstand ist geschwunden (Ausnahme: Brigitte, sie hat das Gespräch mit mir gesucht und ich bin ihr sehr dankbar dafür!) und ich hätte das Bedürfnis, über Vorstand NEU zu reden bevor man über ABÖJ NEU diskutiert. Geht das nur mir so?

by the way..

Dienstag, 04. September 2007, von Weblog Admin

… sollten wir das nicht aus den Augen verlieren:

Matthäus-Evangelium 28,18-20

——————————————————————————–

Jesus sagte zu seinen Jüngern:

„Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.
Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.“

=> gehen, reden, taufen, lehrt sie, beruft sie zur Nachfolge!

meine Vorstellung unserer Vision & Strategie

Dienstag, 04. September 2007, von Weblog Admin

@ über den Tellerrand schauen von Alex,
first of all, danke Alex für deinen Einsatz! Wir sollten uns ein beispiel an dir nehmen!

jetzt zum Thema:
wenn man sich auf der HP von Wiedenest www.inaktion.de unter “Über uns” sich mal die Vision und die Strategie ansieht, dann entspricht das ziemlich meiner Vorstellung wie die Vision des ABÖJ lauten kann. Sie ist klar formuliert, auf der Bibel basierend, mit einer klaren Mission, einer klaren Aufgabe und einer konkreten Strategie! Das gefällt mir; das ist klar, einfach und verständlich und jedes ordentliche und ehrenamtliche Mitglied kann und will sich damit identifizieren! Ich finde dieser Identifikationsfaktor fehlt uns ein bißchen, ich hoffe wir bekommen ihn wieder!
Es würde mich unheimlich freuen, wenn jemand sich berufen fühlt, eine solche Vision für den ABÖJ zu entwerfen, vielleicht schon mit den Ansätzen die da sind.

wir werden uns auch noch den Kopf darüber zerbrechen!