Was macht uns einzigartig?
Der ABÖJ und dessen Mitarbeiter sind darum bemüht jedes Kind als ein von Gott geliebtes Individuum zu sehen und es als dieses auch anzunehmen und zu behandeln. Die Mitarbeiter auf ABÖJ- Lagern sind alle überzeugte und wiedergeborene Christen, welche in Schulungen gelernt haben, wie man Kindern den Glauben und die Liebe Gottes näher bringen kann. Durch diese Liebe, die wir selbst von Gott bekommen, begegnen auch wir den Kindern mit Liebe und Unvoreingenommenheit. So erfahren die Kinder angenommen und von Gott geliebt zu sein.
Die Kinder lernen Gott und die Bibel nicht nur durch tägliche Andachten kennen, sondern lernen spielerisch in einem voll durchgeplanten, gut überlegten und strukturierten Spiele- und Workshopprogramm, viel über Jesus und die Bibel.
Mitarbeitertreffen?
Ich persönlich sehe eine große Notwendigkeit in regelmäßigen Mitarbeitertreffen. Diese sollen zur Ermutigung dienen, aber auch dazu, um sich auszutauschen, weiterzubilden, gemeinsam zu beten,…..
Regional sollen solche Treffen mind. 1-mal im Quartal stattfinden. National mind. 1-Mal im halben Jahr. Je mehr Treffen umso besser!
Ich denke dass auch bei Entscheidungen die einzelnen Gemeinden /Mitarbeiter miteinbezogen werden sollen. Denn diese betrifft es ja dann schließlich auch. Um das zu ermöglichen wird die Notwendigkeit regelmäßiger Mitarbeitertreffen wieder transparent!!!
Ich denke auch, dass Kontakt zwischen Gemeindeleitern/ Ältesten und dem ABÖJ aufgebaut werden soll. Somit soll eine Österreichweite Struktur in die JS und Teeniearbeit kommen, und es kann auch den einzelnen Gemeinden geholfen werden eine JS-Gruppe/ Teeniegruppe zu gründen.
Was muss ein überregionales Netzwerk bieten?
Möglichkeit andere LeiterInnen, Arbeitsweise, Ideen,… kennen zu lernen. (denn ich habe bis dato keine Ahnung wie JS- Arbeit in Vorarlberg, Kärnten,… aussieht, bzw. wer sie dort macht, und ich würde gerne andere JS/Teenie- Leiter kennen lernen).
Wie bleibt unsere Arbeit zeitgemäß?
Die Größe einer JS-Gruppe soll keine Grenze nach oben haben. Unser Ziel ist ja möglichst viele Kinder zu erreichen, jedoch ist es notwendig potenzielle zukünftige Mitarbeiter auszubilden, bzw. Leute für die JS/Teeniearbeit zu gewinnen (bei uns in der Gemeinde ist in beiden Bereichen ein großer Mangel an Mitarbeitern. Wir haben sehr viele Jungscharkinder, aber leider zu wenig Mitarbeiter, um auch größere, interessante Projekte in Angriff zu nehmen. Auch in der Teeniearbeit mangelt es bei uns an Mitarbeitern.) Die Teens brauchen altersgemäße Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, und mit denen sie sich auch identifizieren können, denn solche Menschen sind für viele Teens der Wegweiser zu Gott (ich spreche aus eigener Erfahrung).
Die Altersbeschränkung soll klar festgelegt sein. JS 3. Klasse VS bis 13 Jahre. Teenie ab der 4. Klasse AHS (ich denke es macht Sinn, wenn nicht während dem Jahr immer wieder Kinder von der JS zu den Teens wechseln, sondern der Wechsel einmal im Jahr zu Schulbeginn stattfinden).
Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen soll in der jeweiligen Gemeinde klar sein. Vor allem die Teens legen viel Wert darauf als „die großen dazustehen“. Mit ihnen sollen auch regelmäßig andersartige Aktivitäten gemacht werden (z.B.: Kino, DVD- Abend, Spieleabend,…….). Ich persönlich bin der Meinung, dass sich Teeniegruppen nicht nur 14-tägig, sondern wöchentlich treffen sollen. Teens brauchen diese Regelmäßigkeit und diese Quantität.
Was bedeutet Professionalität – in christlichen Organisationen?
Professionalität in christlichen Organisationen bedeutet primär, dass man auf den ersten Blick erkenne kann, dass GOTT hier die erste Priorität besitzt. Weiters gehört für mich dazu, dass die gesamte Arbeit auf den beiden Füßen Gebet und Gottes Wort steht.
Erst dann kommt alles andere. Das bedeutet aber nicht, dass ich Fachkompetenz der Mitarbeiter, oder andere Kompetenzen als unwichtig sehe. Professionalität zeichnet sich durch kompetente Mitarbeiter aus. Diese sollen gute Glaubensvorbilder für die Kinder sein, ihnen mit Liebe begegnen und ihnen die Wichtigkeit einer Beziehung zu Gott vermitteln.
Ich denke auch dass Öffentlichkeitsarbeit ein großes Potential für Evangelisation darstellt und daran gearbeitet gehört.
Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört meiner Meinung nach die Aufgabe, eine klare Struktur und einheitliches Design für ganz Österreich oder eine Region zu schaffen. Weiters soll Jungschar und Teeniearbeit sowohl für die Gemeinden, als auch für die Öffentlichkeit transparent gemacht werden (Flyer, ansprechende Homepages,…).
Auch sollen verschiedene Möglichkeiten zur nationalen und regionalen Kommunikation geschaffen werden. (Ich weiß dass diesbezüglich schon viel gemacht wurde… Blogs,….).
Wie gehen wir mit diesem Anspruch um? Gibt es diesen Anspruch? Steht ein familiärer Umgang einer professionellen Arbeitsweise im Weg? Was sagt Gottes Wort dazu? …
Nein, professionelle Arbeit und familiärer, liebvoller Umgang sind kein Widerspruch sondern das eine setzt das andere voraus. Unser Gott ist ein Gott der Ordnung und Klarheit. Ich denke kaum, dass Gott will, dass die Arbeit irgendwie geschieht. Er will aber auch nicht, dass wir uns durch unzählige Aus und Weiterbildungen als „bessere Leiter“ hinstellen.
Gott kann auch „unausgebildete“ gebrauchen. ER unterscheidet nicht, dass dürfen wir nicht vergessen.
Ein festes Redaktions-Team für jede Region?
Öffentlichkeitsarbeit, Beiträge für Website und Magazin; Was hältst du davon? …
Sehr gute Idee!!! Soll wenn möglich ein Team sein, welches aus Mitarbeitern mehrerer Jungscharen/ Teeniegruppen besteht.
Wenn es so sein sollte, dass in den nächsten Jahren mehr als die Hälfte der Kinder aus nicht christlichem Elternhaus zur Jungschar und zum Teeniekreis kommen, wie könnte dann damit umgegangen werden?
Die Kinder mit spannenden Spielen, Aktivitäten, und Geschichten fesseln. Kinder, vor allem solche aus nichtchristlichen Familien, sind oft mit „supercoolen“ Medieninhalten vollgetankt. Da müssen wir dann in der JS/ im Teeniekreis fit sein und was bieten können um mithalten zu können.
Also wir brauchen Spaß, Spannung und (nein nicht Schokolade, sondern)

Persönliches Mentoring?
Gutes Buch: Dein Leben ist einmalig- vergeude es nicht, John Piper
> PDF Download
> Amazon.at
Wie siehst du den Zusammenhang zwischen Mission und nationaler Jungschar- und Teeniearbeit in Europa?
Hmm… gute Frage. Also ich denke, dass das eine gute Idee wäre, aber zuvor andere und vor allem wichtigere/ dringlichere Dinge an der Reihe sind.
Wobei ich auch denke, dass internationale JS- Arbeit ein wenig zu übertrieben ist. Das ist denk ich praktisch eher mit Teens durchführbar.