Ich werde verpetzt …
Ich werde verpetzt …
09. März 2008 , von Weblog Admin„Wen du ein Kind siehst, begegnest du Gott auf frischer Tat!“ Martin Luther
Gott liebt Kinder. Diesen Satz hört man schon in den ersten Kinderstunden und singt es in zahlreichen Liedern. Man freut sich immer wieder mal darüber, und ist sich in diesem Moment bewusst, dass er ein liebender Gott ist. Aber was steckt wirklich dahinter? Was will Gott uns eigentlich sagen?
Matthäus beschreibt die Gedanken Jesus über Kinder sehr genau und lässt uns einen Einblick in diese einzigartige Liebe erhaschen. Jesus stellt ein Kind in den Mittelpunkt und versucht den erwachsenen, starken und erfahrenen Männern das besondere Wesen eines Kindes zu erklären. (Matthäus 18, 1-14) Jesus weiß, dass Kinder den Erwachsenen etwas voraus haben, und das in vielen Bereichen. Darum wünscht er sich, dass sich diese vermeintlich klugen Erwachsenen einfach etwas mehr an den Kinder orientieren würden.
Doch er spricht auch eine klare Warnung aus:
„Sehet zu, dass ihr keines von den Kleinen gering achtet, denn ich sage euch, ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.“ Matthäus 18,10
Kinder sind Gott wichtig. Darum hat er uns den Auftrag gegeben, für sie zu sorgen und uns um sie zu kümmern, denn schließlich sind sie noch Anfänger im Glauben. Doch sie bedeuten ihm so viel, dass er nicht nur seiner Gemeinde, sondern auch seinen Engel diese Sorge für die Kleinen überträgt. Und ihre Engel, die Diener und Beschützer der Kleinen, haben JEDERZEIT Zugang zu seinen Thron. Diese Engel berichten ihm von ihren Schützlingen. Sie berichten ihm, wie sich das Umfeld, also Eltern, Geschwister, Lehrer, … aber auch JS-Leiter, dem Kind gegenüber verhält.
Ja, Gott ist allwissend. Er sieht in unser Herz und kennt unsere Gedanken. Dazu braucht er keine Boten. Aber um seine Liebe zu Kindern noch deutlicher zu machen, hat er extra eine Delegation Engel beordert, die ihr Auge auf die Kinder wirft und ihm von ihnen berichtet.
Ich finde das ermutigend. Denn Gott weiß es, wenn ich mich für die Kinder einsetze und meine letzten Nerven in diese Arbeit investiere und er wird seinen Segen schenken. Ja, er weiß es und seine Engel berichten ihm auch davon. Gott verspricht auch, dass ich mit den Sorgen, die sich um Kinder drehen, immer zu seinen Thron kommen darf.
Aber da gibt es noch etwas. Die Engel teilen Gott auch negative Dinge, die Kinder betreffen, mit.
Ich werde also im Himmel „verpetzt“, wenn ich mich nicht mit vollem Einsatz in die Jungschararbeit stürze, wenn ich mir nicht genügend Zeit nehme, um die Andacht auch wirklich genau vorzubereiten und Besprechungstermine als letztes in meinen Terminkalender eintrage, sofern überhaupt noch Platz ist.
Wenn Gott mir deutlich macht, dass Jungschararbeit mein Auftrag ist und ich erledige diesen nur im Vorbeigehen, dann ist das nicht OK. Gott wünscht sich meinen vollen Einsatz.
Die Engel berichten Gott, ob ich meinen Auftrag an den jüngsten Erdenbürgern ernst nehme und unser König im Himmel hat jederzeit ein offenes Ohr dafür.
Was werden die Engel über dich berichten? Über die Erfüllung deines Auftrags?
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