2. Woche
Vom 13. Juli bis 19. Juli fand in Falkenstein das zweite Jungscharlager der Region Ost statt. 46 Kinder und 25 Leiterinnen erlebten eine Woche lang einige Abenteuer mit Jan Knipperdolling rund um die Burgruine Falkenstein. Dies ist ein historisch wichtiger Ort der Täüfergeschichte in Österreich, da es den Täufern lange Zeit erlaubt war, in der Region Mähren ihrem Glauben nachzugehen.
Die Woche verbrachten wir am und rund um den Lagerplatz mit verschiedenen Atkivitäten wie den Lagerbauten, wobei dieses Kombinationskunstwerk enstanden ist.
Eine Jan Knipperdollingfigur, die gleichzeitig als regenfestes Schuhregal und Geschirrsackerl-Aufhänger diente.
Nachdem wir uns die ersten beiden Tage darum bemühten, dem Fürsten zu demonstrieren, dass wir geeignete Täufer sind und unsere handwerklichen und sportlichen Fähigkeiten in seinem Fürstentum gut gebraucht werden würden,
mussten wir am dritten Tag nach Poysdorf fliehen, da es selbst im Fürstentum immer gefährlicher wurde. Zu unserem Glück gibt es in Poysdorf einen Badeteich an dem uns leider bald die Soldaten des Fürsten einholten und Jan Knipperdolling gefangennahmen, da er sich weigerte, seinen Glauben zu wiederrufen. Sofort kehrten wir an den Lagerplatz zurück, um genug Geld zusammenzubekommen (mit einem gefinkelten Geldsammelspiel), um das Lösegeld zu bezahlen. In einem nächtlichen Marsch zur Burg wurde dem Fürsten und seinen Soldaten das Geld übergeben und wir hatten Jan wieder.
Die verbleibende Zeit verbrachten wir damit, wichtige Täuferdokumente über einen Pass zu schmuggeln (wobei man unter anderem der Fischerin helfen musste) und uns auf das Abschlussfest vorzubereiten.
Wir sind Gott sehr dankbar für die Bewahrung während der Woche, sodass es keine ernsthaften Verletzungen gab und auch das Wetter so gut war, dass wir all unsere Programmpunkte wie geplant durchführen konnten, obwohl der Wetterbericht des öfteren allzu düster klang. Wir sind sehr dankbar, dass wir auch dieses Jahr wieder ein Jungscharlager mit so vielen begeisterten Kindern und Leiterinnen durchführen konnten, und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

