ABÖJ Weblog

Mit ‘Aufruf’ getaggte Artikel

ein paar lose Gedanken

Dienstag, 11. September 2007, von Weblog Admin

Zuerst einmal ein ganz dickes Lob an Alex und Peter, welche sich neben all der Arbeit im Studium und ihrer lokalen Arbeit die zeit nehmen um sich für das Anliegen der Jungschararbeit einzusetzen. GROSSEN Respekt!!

Auch wenn in einigen Posts von Scherbenhaufen und Konflikten die Rede ist und das nicht ganz zu Unrecht, so stelle ich doch fest, dass die Idee der ganzheitlichen Kinderarbeit, welche wir als Jungschar bezeichnen nach wie vor lebt.

In den vergangenen Jahren habe mehrere hundert Männer und Frauen sich für den Aufbau von lokalen Jungschargruppen engagiert. Unzählige haben bei Kursen und Seminaren gelernt wie sie ihre Gemeindekinder und auch solche von Außerhalb mit dem Evangelium erreichen könne und sie zu Jesus zu führen und sie auf dem Weg der Jüngerschaft zu begleiten.

Wenn ich mir die Situation so ansschaue, dann sehe ich verschiedene Ebenen.

Auf der Ebene der Kinder ist alles so wie bisher. Sie erleben tolle Jungscharnachmittage, es gab wie bisher viele tolle und große Lager im ganzen Land.

Auf Ebene der Gruppen läuft es derzeit vergleichbar rund oder eckig wie vor einem Jahr. Die Fragen der Teams nach motivierten Mitarbeiter, zündenden Ideen und wie die Kinder mit dem Evangelium erreicht werden können sind unverändert. Vielleicht schleicht sich da und dort die Sorge ein, wie der Mitarbeiternachwuchs in den nächsten Jahren geschult werden kann und wie die Beziehungen ohne professionelle Netzwerker (Sekretäre) aufrechterhalten werden sollen.

Auf Ebene der Schulungskurse sieht es hingegen düster aus. Fehlen doch mit dem Ausscheiden von mindestens drei, evt. bis zu fünf Kursleiter die Masterminds der Ausbildung.

Frage ist das eine Katastrophe oder eine Chance?

Ich denke, dass dies eine enorme Chance für die Gemeinde in Österreich ist.

Die Idee der Jungschararbeit wurde gesät und hat Früchte, viele gute Früchte gezeigt.

Nun liegt der Ball bei den Gemeinden, was sie damit machen. Lassen sie den erhaltenen Samen und dessen Früchte liegen und warten bis wieder ein Missionar kommt und mit Geld aus dem Ausland etwas auf die Füße stellt?

Vielleicht ist die jetzige Situation, wo die ehemaligen Masterminds (Vorstand u. Sekretäre) aus dem Spiel sind die Chance, dass die wirklichen Spieler den Ball übernehmen. Der ABÖJ wie wir ihn bisher kannten wurde von oben nach unten gebaut. Vielleicht ist es an der Zeit von unten nach oben zu bauen.

Über das ganze Land verteilt gibt es derzeit vielleicht 20, 30, ja vielleicht sogar 40 aktive Jungscharen. Jede von ihnen mit ihren individuellen Stärken und Schwächen. Wenn sich diese zusammentun um sich gegenseitig zu unterstützen und fördern, so finden sie Mittel und Wege dies zu tun.

In diesem Sinn wünsche ich allen Jungscharleitern und -leiterinnen viel Mut für die Zukunft.

Ruedi

Just do it

Montag, 10. September 2007, von Weblog Admin

Vor 20 Jahren startete die Jungschararbeit in A mit einem ersten Grundkurs - Aufbruchstimmung, Hoffnung, Vision, Opfer, Fragen und vieles mehr steckte dahinter. Nun zwei Jungschar-Generationen später? Jede Generation sucht neu ihren Weg, definiert sich neu - doch eines bleibt immer dasselbe: just do it! So ermutige ich alle, geht voran. Macht kleine Schritte hin zum weiten Ziel, und ihr erreicht es. Träumt nicht euer Leben, lebt euren Traum. Wagt etwas - denn derselbe Gott Josuas ruft euch heute zu: Sei stark, sei mutig und entschlossen!
Geht im Vertrauen und in Einmütigkeit voran. Was wir heute brauchen, sind ERMUTIGER. ABÖJ neu hat eine gute Grundlage, ein reiches Erbe. Viele vor euch haben ihr “Leben gelassen” für diese Vision, die in euch weiterklingt. Das Gute behaltet und handelt damit, auf dass es noch viel mehr wird - bis dass ER wiederkommt. Mit folgenden Stichworten wünsche ich euch viele schöne Abenteuer mit Kindern, die bezeugen: Die Jungschar hat mein Leben verändert:

- Vielfalt in Einheit
- Multiplikation
- Inspiration durch Gottes Geist
- Glauben, der sich in Taten zeigt
- Demut, die eine zweite Meile geht
- Liebe, die hinhört, Wunden schliesst und trägt
- Opferbereitschaft, die sich ganz hingibt für Gottes Reich

Ich bete, dass nicht nur viele ehrenamtliche JungscharleiterInnen Österreich verändern, sondern tausende von Kids und Teens JESUS mit ihrem Leben verherrlichen. Doch dies braucht jetzt auch den oder die von Gott berufene Person, die alles hingibt, die vorangeht, um sich voll für die Jungschararbeit einzustellen. Und nicht nur eine, den mindestens vier sind gegangen. Sie haben ihr Leben hingegeben - nimm DU ihren Stab im Vertrauen auf Gott und laufe weiter, bis dass du den Stab übergeben kannst. Mit zwei Bibelstellen freue ich mich, mit euch weiter zu gehen und zu sehen, dass er den Sieg schenkt:
- 2. Chronik 20
- Jesaja 41,10
In unserem Herrn verbunden, Kurt - einer der ersten Generation

Bist du – ? Ja schon. Wofür?

Freitag, 07. September 2007, von Weblog Admin

Der ABÖJ als Verein ist ein Scherbenhaufen. Nachtrag ABÖJ… Die Jungschar und Teeniearbeit in Österreich hingegen steckt vielleicht in gewissen Wachstumsschwierigkeiten, aber sie lebt! Und sie lebt auf fruchtbarem Boden. – Wir brauchen neues Werkzeug und einen ordentlichen Haufen motivierter junger UND ehemals junger Österreicher, die mit klaren Aufgabenbeschreibungen und einer gemeinsamen Perspektive für die Zukunft dieses Landes auf die Felder ziehen.

Wir dürfen nicht warten, bis die großen Missionare aus den anderen viel größeren Ländern – wie zum Beispiel die Schweiz und so – kommen um uns zu retten, unsere Arbeit zu machen, und sich dabei natürlich selber zu finanzieren. Österreich ist ein reiches Land voller wohlgenährter und äußerst bequemlicher Einwohner.

“Denn ihr hattet sowohl Anteilnahme mit mir in meinen Ketten bewiesen als auch den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, weil ihr in euch selbst wißt, daß ihr ein besseres und bleibendes Gut in den Himmeln besitzt.
So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr nachdem ihr den Willen Gottes erfüllt habt, die Verheißung erlangt.
Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann »wird der kommen, der kommen soll, und wird nicht auf sich warten lassen.«
Der Gerechte aber wird aus Glauben leben; doch: »Wenn er feige zurückweicht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.«
Wir aber gehören nicht zu denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern zu denen, die glauben zur Errettung der Seele. Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht, auf das, was man erhofft, ein Überzeugtsein von Tatsachen, die nicht sichtbar sind.”

(Hebräer 10, 34 - 11,1; Schlachter Übers.)

by the way..

Dienstag, 04. September 2007, von Weblog Admin

… sollten wir das nicht aus den Augen verlieren:

Matthäus-Evangelium 28,18-20

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Jesus sagte zu seinen Jüngern:

„Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.
Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.“

=> gehen, reden, taufen, lehrt sie, beruft sie zur Nachfolge!

Offene Fragen

Sonntag, 02. September 2007, von Weblog Admin

Es wurde immer wieder kritisiert, dass es in der Jungschar und Teeniearbeit in Österreich Defizite im Bereich Erlebnispädagogik gibt, dass EP nicht umgesetzt wird. Welche konkreten Veränderungsvorschläge gibt es hier?

Welche konkreten Veränderungen benötigt es, damit unsere Arbeit zeitgemäß bleibt? – Wann ist Zeit für Aktivitäten? Wie groß darf eine Gruppe werden? Welche Alters-Beschränkungen sind sinnvoll? Aktuelle Themenwahl? Gibt es neue Modelle?

Was bedeutet Professionalität – in christlichen Organisationen?
Leistungsdruck, Zeitdruck, Zuverlässigkeit, Transparenz, klare Kommunikation, Design, Öffentlichkeitspräsenz, finanzielle Autonomie, Unternehmenskultur, geschulte und engagierte Mitarbeiter, lesbare Erfolge, Fortschritt, …
Wie gehen wir mit diesem Anspruch um? Gibt es diesen Anspruch? Steht ein familiärer Umgang einer professionellen Arbeitsweise im Weg? Was sagt Gottes Wort dazu?

Gibt es neue Finanzierungsideen?
Lasst eure Kontakte spielen. Unsere Arbeit ist förderungswürdig!

Wachstum: Wohin?
Hat Österreich nicht eigentlich 9 Bundesländer? – Ist da jemand? OÖ: 38 Evangelikale Gemeinden; NÖ: 23; Burgenland: 4; Wien: 39; STMK: 18; Kärnten: 17; Salzburg: 9; Tirol: 18; Vorarlberg: 10; Gesamt: 176; (s. Gemeindeatlas, http://www.freikirchen.at/)

Wo stehen wir im Moment? Aktive Jungscharen; Mitgliedsgemeinden; Mitarbeiter; Räumlichkeiten; Material; nahe Ziele; wie viele Kinder könnten im kommenden Sommer mit aufs Lager kommen?
Eine Auflistung der Fakten von jeder Region wäre denk ich eine gute Sache.

Anker lichten!

Dienstag, 28. August 2007, von Weblog Admin

Dieser Blog soll eine transparente Plattform sein, auf der all jene, denen die Erneuerung des ABÖJ am Herzen liegt, sich austauschen können. Eine Spielwiese, auf der keine Idee zu groß und kein Anliegen zu gering ist.

Wir fordern dazu auf, dass ihr:
1. eure Anliegen nennt
2. Österreichs Bedürfnisse sichtbar macht
3. eure Ideen und Visionen austauscht

Es stellt sich die Frage, wer wir sind und wie wir miteinander arbeiten wollen! Unsere regionale Arbeit ist auch diesen Sommer gut weitergelaufen, für die Zukunft brauchen wir jedoch ein starkes überregionales Netzwerk. Wie soll dieses Netzwerk aussehen? Wer soll uns anführen? Wie wollen wir uns organisieren? Wie und wo sollen unsere Mitarbeiter ausgebildet werden? Welche Finanzierungsideen gibt es? uvm.
Lasst uns ehrlich und offenkundig all diese Fragen diskutieren! Ein Neubeginn bedeutet immer eine große Chance!

Verbunden durch unsere Liebe zum Herrn und unser Herz für Österreichs Kinder und Teenager,
Peter Müllner und Alex Pöll.

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