ABÖJ Weblog

Mit ‘Kommunikation’ getaggte Artikel

Teenkreis in Innsbruck!

Dienstag, 30. Oktober 2007, von Weblog Admin

Gemeinsam leiten wir den Teeniekreis (12 - 15 Jahre) in Innsbruck und verfolgen schon eine Weile den Austausch des Weblogs.
Wir haben von der bisherigen Arbeit des ABÖJ viel profitiert. Der Aufbaukurs hat uns enorm ermutigt und im Teenie Vertiefungskurs haben wir weiter viel gelernt. Was für uns weiter sehr positiv war, ist der Austausch mit anderen Gruppen.
Für die Zukunft wünschen wir uns eigentlich vor allem eine Schulungsmöglichkeit für neue Mitarbeiter und einen Austausch mit anderen Gruppen. Alles weitere ist für uns recht nebensächlich.
Die Sommerlager für unsere Altersgruppe werden in Tirol von EnglishCamp abgedeckt und sehr gut angenommen. Mentoring muss im engen Umfeld erfolgen, sonst wird es unserer Meinung nach recht kompliziert.

LG und Gottes Segen
Isabelle und Günther Blasbichler

Wer gar nichts weiß, muss alles glauben.

Montag, 22. Oktober 2007, von Weblog Admin

Unsere Motivation hinter dem Blog und der ganzen sonstigen Arbeit, die wir zur Zeit machen ist, dass es einfach notwenig ist, sich von Zeit zu Zeit gewisse Dinge selbst zu überlegen. Aufgrund des Wahrheitsgehalts der Überschrift.

Eine Sache, die ich aktuell als sehr störend empfinde und die mich wahnsinnig macht ist, dass sehr viele Leute keine Ahnung haben, was derzeit mit dem Aböj als Verein passiert. Oder alle außer mir kennen sich aus und niemand redet mit mir.

Beide Varianten sind unerfreulich (find ich halt) und welche der beiden Varianten der Wahrheit auch mehr entspricht, hier ein kurzer Überblick was von Jungscharleiterseite zur Zeit getan wird.

1) Ausarbeiten eines Kommunikationsmodells. Wenn man in einer Welt lebt, in der alle schreien, dass Information alles ist, kann es einem als österreichweit engagiertem Verein nicht schaden, wenn man sich überlegt, wie man Informationen zu den Leuten bringen kann, die sich dafür interessieren und die davon betroffen sind (und ob es möglicherweise neben den Brieftauben auch noch andere Technologien gibt).

Der Punkt ist sozusagen die Antithese der jetzigen Situation.

2) Aktualisierung der Mitarbeiterkontakte.
Wer wohnt wo und macht was?

3) Evaluierung der aktuellen Situation der Aböj-Jungscharen. Wie viele gibt es, wie viele Leiter gibt es, wie viele Kinder haben die Jungscharen und wer will auf welchen Kurs fahren?

4) Recherchen zu Themen, die für die Arbeit des Aböj interessant sind. Wie arbeiten die Schweizer und die Deutschen? Sind Jungschar-Andachten Hirnwäsche oder nicht? Sind wir eigentlich cooler als die Pfadfinder?, …

5) Wie kann man die Arbeit, die getan werden muss, sinnvoll auf all die Personen verteilen, die gerne mitarbeiten? Macht einer alles oder alle nichts?

Am 10. November gibt es in Baden ein vom Vorstand angesetztes Strategietreffen. Ein paar Leute wurden dazu eingeladen (ich zähl mich dazu) und für alle anderen posten wir, in Anbetracht der Wissensthese, die Resultate und das weitere Vorgehen hier am Blog.
Wer gerne hinkommen möchte, kann sich sicherlich mit dem Vorstand in Verbindung setzen und fragen ob er kommen kann.

Wenn man eine Frage hat, fragt man am besten. Und zwar so lange bis man sich auskennt. Denn:

Wer alles weiß, muss gar nichts glauben.

PS.: Es gibt auch eine wunderbare, aber leider ungenutzte Kommentarfunktion auf dem Blog. Die kann man auch verwenden wenn man sich nicht am Blog angemeldet hat. Es wäre echt super, wenn ihr zu einem Post kurz schreibt, was ihr davon haltet. Es ist so sehr viel leichter abzuschätzen, was euch wichtig ist und was nicht.

Interview: Paul Crepcia, Wels

Donnerstag, 20. September 2007, von Weblog Admin

“Auf Zack”
Welches Magazin??? ich kenne keins. Wenn es eines online geben würde würde ich natürlich regelmäßig drauf schauen (wenn es natürlich regelmäßig aktualisiert wird).

Mitarbeitertreffen?
Regional würde ich mal sagen alle 3 Monate und national vielleicht 2-3 mal im Jahr. Ich glaube, dass es besser ist, wenn die Basis mehr in Entscheidungsprozesse integriert ist, denn auf sie stützt sich ja die Führung - wenn die ,,kleinen Leute” nichts tun, kann die Leiterschaft des ABOEJ auch nichts machen. Die Basis soll aber erst dann Entscheidungen mitentscheiden nachdem sie die Meinungen der Führungspersonalitäten erfahren hat.

Was muss ein überregionales Netzwerk bieten?
einiges ;-) gute Kommunikation untereinander, also dass jeder Jungscharhauptleiter ungefähr weiß was die anderen Jungscharen machen damit sie alle sozusagen zum gleichen Ziel hinarbeiten bzw. dass alle Kinder ein ungefähr gleiches Niveau haben (wenn die Kinder in den verschiedenen Jungscharen geistlich einigermaßen gleich weit sind ist es sicherlich einfacher für die Leiter beim Vorbereiten und beim Ausführen diverser Aktivitäten bei den Leitern)

Was weißt du über Jungschar- und Teeniearbeit in anderen Ländern?
Unterschiede: in manchen Ländern sind die Leiter strenger, es ist nicht so locker wie bei uns (kommt mir so vor) hier ein Beispiel: in einer Jungschargruppe (in Rumänien) haben die Kinder alle Büchernamen der ganzen Bibel auswendig lernen müssen und dann auch wissen müssen, um was es drinnen ungefähr geht - in unserer Jungschar könnte ich mir das nicht vorstellen. Bei anderen ist das Mitnehmen der Bibel Pflicht, bei uns nimmt es nur die Hälfte mit, obwohl es Belohnungen gibt wenn die Kinder sie öfters mitnehmen. Wenn es nicht so streng ist in einer Jungschar fühlen sich die Kinder freier und vielleicht auch wohler, aber ich glaub dass sie schon ein wenig gefordert werden sollen. Wenn es ein bisschen strenger ist nehmen die Kinder (die ihr Leben Jesus übergeben haben) die ganze Sache ernster und leben ihr Glaubensleben disziplinierter hier ein Beispiel: in unserer Jungschar machen die wenigsten Kinder regelmäßige Stille Zeit. Als ich noch so jung war hab ichs auch fast nie gemacht. Aber nach dem ersten Jungscharlager, an dem ich teilgenommen habe hab ich begonnen, sie zu machen, weil die Leiter mit uns in der Früh Stille Zeit machten, und so hab ich verstanden was das für einen Wert hat und es war auch ein gewisser Ansporn da.
Also wenn das Lager sehr locker gewesen wäre und die Stille Zeit nicht gemacht wäre hätte ich wie manche andere nicht angefangen, selber aktiv zu werden.
Das war nur ein Beispiel von vielen anderen. Ich finde es gut und schön, dass bei den ABOEJ niciht so eine Strenge herrscht, aber manchmal könnte sie nicht schaden - das ist nicht im schlechten Sinn gemeint. (Wenn ein Lehrer nicht Streng ist und nicht dauernd prüft lernen die Schüler nichts, d.h. er muss streng sein, das heißt aber nicht dass er die Schüler nicht mag! Er sieht die Früchte, die nur dann kommen, wenn ein gewisses Verfahren angewandt wird, in diesem Fall ist es die ,,Strenge”). — Nur ist es von Fall zu Fall verschieden.
Aber sonst glaub haben wir nicht so große Unterschiede zu den anderen Ländern.

Worin liegen für dich die Stärken der bisherigen Arbeit des ABÖJ?
Der ABOEJ ist gut im technischen Bereich (Lageraufbau,…), die positive Stimmung und der gute Umgang der Leiter untereinander hat mir gefallen, die Umsetzung der jeweiligen Themen bei den Lagern in die Wirklichkeit, also heuer z.b. beim Lager ,,Die Reise der Israeliten” beim Thema Jericho haben wir eine Burg aus schachteln gebaut, oder die Stiftshütte mit Altar…

Was hat deines Erachtens noch nicht gut funktioniert oder gefehlt?
Ich persönlich finde dass es, auf Österreichisch ausgedrückt, zach war. Außer den Lagern und den Jahresabschlußveranstaltungen mit den Jungscharen (Regional) vor den Sommer war eigentlich nie etwas los. Es sollte öfters etwas regional oder überregional gemacht werden. Es sollten im Jahr einige Highlights geben, auf die sich die Kinder drauf freuen, z.b überregionales Fußballturnier…(dann gibts jedes Jahr die beste Jungschar Österreichs in Fußball ;-))
Bei sollchen Sachen ist es viel einfacher Freunde einzuladen als in einer ,,unspektakulären Jungscharstunde”.
Mir ist auch aufgefallen dass bei vielen die Motivation fehlt. Einige Kurse sind nicht gemacht worden weil sich keine Leute angemeldet haben, also da muss noch gearbeitet werden.

Verbesserungen am Sommerlager?

Nicht so viele Spiele und Aktivitäten, bei denen so viel Wert auf gute Organisation und sonstigen Äußerlichkeiten gelegt wird, sondern einfach mal mehr Zeit wo die Leiter mit den Kindern einfach irgendwas machen, z.b. einfach spazieren gehen und dabei miteinander über was reden, also dass die Leiter mehr Zeit haben den Kindern sozusagen vertraulicher zu werden und näher zu kommen - was aber nicht heißt dass die Aktivitäten schlecht sind.
Sonst glaub ich sind wir eh bei den besten Lageranbietern ;-)

Wenn es so sein sollte, dass in den nächsten Jahren mehr als die Hälfte der Kinder aus nicht christlichem Elternhaus zur Jungschar und zum Teeniekreis kommen, wie könnte dann damit umgegangen werden?
Vielleicht in der überregionalen Mitarbeiterversammlung einen Plan entwerfen, um die Kinder langsam zum Glauben zu bringen und durch gemeinsame Unterstützung die Arbeit vorantreiben, z.b. wenn eine Jungschar zu überlastet ist einen unterbelasteten Leiter von einer anderen Jungschar schicken, - wenn das nur in einer Gemeinde wäre.
Wenn es aber in mehreren Gemeinden passiert wären gemeinsame Verantsaltungen vielleicht wirkungsvoll (z.b. evangelistischer Jesushouse in diesem Fall für die älteren)

Hast du eine Idee für einen neuen Namen anstatt “ABÖJ”?
Vereinigung Öserreichischer Jungschar- u. Teeniearbeit: VOEJT

Interview: Rainer Gerzabek, Innsbruck

Mittwoch, 12. September 2007, von Weblog Admin

Wie bleibt unsere Arbeit zeitgemäß?
Wie groß eine Gruppe werden darf/kann/soll, kann ich jetzt schwer beantworten. Es hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. wie setzt sich die Gruppe zusammen/ist sie eher homogen/oder gibts einige Reibereien/oder kennen sich alle Leute/usw.

Ich würde die Jungschar mit 7 Jahren beginnen (sobald die Kids die erste Volksschulklasse abgeschlossen haben) und als Denkansatz wegen des akuten Leitermangels vielerorts wieder - wie früher schon vor zehn fünfzehn Jahren einmal - als eine Gruppe inklusive Teenies führen, die für spezielle Aktivitäten/Gespräche/Andacht als Jungschar und Teenies aufgeteilt werden kann.

Dadurch könnten wir MitarbeiterInnen konzentrierter einsetzen und zugleich den Kindern auch Verantwortung füreinander lernen (z. B. ein älterer Teenie übernimmt eine Art Patenschaft für einen neuen Jungschärler, betet für ihn, hilft ihm in die Gruppe finden usw.)

Jungschar (inkl. Teenies) könnte dann von der zweiten bis zur achten Schulstufe gehen (7 bis 14 Jahre). Hier können über längere Zeit Beziehungen aufgebaut werden, eine Gruppe geformt werden usw. - und mit 15 (oder Oberstufen-Schule, oder ab Polytechnischer Schule und dann Lehre) kämen die Teenies in die Jugend (diese würde ich wiederum mit 20 Jahren nach oben begrenzen, irgendwann ist der Mensch einfach erwachsen und sollte sich ins “normale” Gemeindeleben integrieren können!).

Zudem finde ich es noch wichtig, dass eine JS- oder Teenie-Gruppe direkt von einer Gemeinde geführt wird oder an diese angebunden ist, um eine persönliche Betreuung und Führung zu garantieren. Bei bestimmten Projekten oder Veranstaltungen kann man eine Stadt-Zusammenarbeit anpeilen (z. B. in einer Landeshauptstadt) oder sogar für einen speziellen “Event” einmal eine landesweite Kooperation (z. B. für einen Bundesländer-Tag).

Was bedeutet Professionalität – in christlichen Organisationen?
Ein familiärer Umgang steht einer professionellen Arbeitsweise nicht im Wege. Mir kommt nur vor, dass wir Christen oft lernen müssten, Menschen mit fachlicher Kompetenz in unseren Kreisen bestimmte Dinge auch entscheiden zu lassen und nicht aufgrund von “evangelikalen” eingeteilten Leiterfunktionen vor sich hin zu wurschtln (welch österreichischer Ausdruck!).

Heutzutage sollten wir uns mehr denn je fachlicher und menschlicher Teams bedienen, die bestimmte Projekte übertragen bekommen, diese nach vorne und weiter bringen und immer wieder der Gemeinde einen Zwischenbericht abliefern. Welch Reichtum an Menschen verschiedenster Gaben haben wir doch in unseren Gemeinden, aber nur wenige sind oder werden eingebunden.

Leitermangel und Burnout sind für mich auch deutliche Hinweise auf “christliche Managementfehler” - die immer schneller sich drehende Zeit und Entwicklung der Gesellschaft erfordert oft neue Arbeits- und Denkansätze. Warum immer das JS-Treffen am gleichen Ort zur gleichen Zeit? Warum nie Altersgruppen verändern und neue Strukturen ausprobieren? Darf das nur die “Welt” und wir “Christen” nicht? Hat uns nicht unser Herr zwei Augen, Arme und Beine geschenkt, um daraus was Schlaues zu machen?

Ich habe zu diesen Fragen einen Buchtipp:
Management - Der biblische Weg (von Myron Rush, erschienen im Verlag Schulte + Gerth)

Einleitende Bibelstelle zum Thema 1. Mose 11, 1 - 9:
• Hingabe an ein gemeinsames Ziel (Verse 3+4)
• Einigkeit unter den Beteiligten (Vers 6)
• Ein effektives Kommunikationssystem (Verse 1+6)
• Das Tun von Gottes Willen (die Verse 7-9 zeigen, dass das fehlte)

Was hältst du von einem österreichweiten Visons-/Inspirations-Team?
Wir sollten jetzt alle aktuell unsere Ideen und Visionen in den kreativen Neubeginn des ABÖJ einbringen. Ich halte als ergebnisorientierter Mensch nicht viel von “Nachdenk-Teams” außerhalb aktueller Gestaltungs-Abläufe, die ja schon eingeleitet sind und mit der Startsitzung im steirischen Feldbach eine Grundlage für die Zukunft bilden.

Eine neue Jungschar-Gruppe lebt vom Anpacken und dem Einsatz der LeiterInnen. Eigene “Nachdenkteams” drehen sich dann um sich selbst, kein Kind wird damit für die Sache des Herrn gewonnen - also: Ärmel raufstülpen, konzentriert nachdenken und besprechen und dann unbedingt: Anpacken!
Lasst uns die Liebe nicht nur denken, sondern t u n !!

Ein festes Redaktions-Team für jede Region?
Gerne stehe ich - wie bereits bei der ABÖJ-Sitzung in Feldbach - Interessierten bezüglich Öffentlichkeitsarbeit mit Rat und Tat zur Seite. Bevor wir aber wieder jede Menge “Detailteams” andenken, brauchen wir einmal JungscharleiterInnen, JungscharleiterInnen und nochmals - JungscharleiterInnen! (Nicht nur andenken, anpacken ist jetzt gefragt!)

Es wäre nur allzu österreichisch, ein Nachdenkteam einzurichten, das darüber nachdenkt, was JungscharleiterInnen bei einem Grundkurs über die Zukunft des ABÖJ nachdenken sollten… schluss, aus: ein kleiner Gerzi-Scherz zur Auflockerung der vielen Fragen :-))

Persönliches Mentoring?
Die Seelsorge-Frage beschäftigt mich aus aktuellen Gründen mehr denn je - nicht nur, weil ich seit mehr als einem Jahr in unserer Gemeinde in einem solchen Team mitarbeiten darf, das wir gerade aufbauen. Sondern weil ich seit Jahren erlebe, wie wichtig für viele Menschen Begleitung und Betreuung ist - sei es, weil sie Vergangenes aufarbeiten müssen, das durch aktuelle Lebenssituationen wieder hochkommt oder sei es durch neue Problemstellungen besonders bei jungen Menschen in Schul-Situationen, Ausbildungs-, Job- und Lebensfragen.

Meine Idee dazu: Vielleicht könnte man bei manchen Lagern und Kursen ein, zwei Leute aus unseren Kreisen bewusst “frei spielen”, die einfach nur für Gespräche mit den TeilnehmerInnen zur Verfügung stehen. In einer Zeit wachsenden Leistungsdrucks auf allen Ebenen des Lebens vielleicht eine mögliche Antwort als neue Hilfestellung im Angebot des ABÖJ - soweit auch eine Anmerkung zur richtigen Mischung für den ABÖJ, einerseits ein christlich geführter und doch gemanagter Verein zu sein, aber auch menschliche Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und zu begleiten.

Wir hatten vor ca 15 Jahren bei manchem ABÖJ-Kurs oder -Treffen ein “Wiener Kaffeehaus-Eck”, das ich mit Hanns Mühl und Martin Schober - anfangs zu manch Verwunderung der Schweizer Leiter - eingerichtet habe… hier haben sich aber die Menschen zusammengefunden, ausgetauscht und so manches persönliche Gespräch bis tief in die Nacht geführt.

Wir brauchen nicht nur gute Seilbrücken, sondern vielmehr neue Brücken zu den Herzen der Menschen und im Miteinander!

Kontakt zwischen den Gruppen?
Die meiner Meinung nach beste Internet-Arbeit und Gruppen-Kommunikation unter Christen in Österreich ist die Homepage der Aichfeld-Jugend in der Steiermark - www.aichfeldjugend.at.tt , eine “gelebte” Community, Gratulation an diese Steirer-Boys und -Girls…

Nicht ABÖJ Neu!, sondern vorerst: Vorstand Neu?
Ich denke, dass mit einem “Vorstand neu” auch ein “ABÖJ Neu” verbunden ist, ja eigentlich unbedingt sein muss: Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen und einen neuen Weg mit flexiblen Angeboten ausprobieren, ohne dabei das “Unvergängliche und Bodenständig Gute” (sprich d a s Evangelium und erfolgreiche JS-Gruppen und Strukturen sowie Projekte) zu verändern.

Es gilt, wie auch anderswo im Leben: Bewahre das Gute und erkenne, was Du neu machen kannst/sollst/musst. Gehts uns im eigenen Glaubensleben nicht auch manchmal so, dass wir einiges verändern müssen, was uns weh tut, um wieder neu und näher am Herrn sein zu können? Ist vielleicht ein schwieriges Bild, aber wert, darüber nachzudenken…

Zum Schluss noch ein Bibelwort aus dem christlichen Management-Buch, das ich habe:
“Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird veröden, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.” (Matthäus 12,25)

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Montag, 10. September 2007, von Weblog Admin


Ich wünsche mir einen ABÖJ, in dem wir wieder wie eine Familie sind. Ich will keine durchgestylte Firma, in der Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, wenn sie nicht den Vorstellungen entsprechen, ich will einen Organismus - eben eine Familie.
Wir müssen zuerst schauen, welche Leute und damit welche Gaben wir haben um danach zu sehen, was wir anbieten können. Was nützt die beste Jobbeschreibung, das beste Organisationshandbuch, wenn es nur in der Theorie existiert?

Ich denke, wir müssen ein paar Schritte zurück gehen, wieder kleiner anfangen, die ganze aufgeblasene Struktur mal vergessen und vielleicht so wie zu Kurts Zeiten mit ein paar Maxeln, die das Anliegen haben, neu anfangen. Wenige Kurse, Jungscharleiter vernetzen (Weblog ist ein hervorragender Anfang dafür) und so vielleicht jeweils rausfinden, welcher Kurs gerade besonders nötig ist und dann halt nur ein oder zwei im Jahr anbieten. Ich hoffe schon, dass wir auch die „alten Hasen“ wieder gewinnen können. Wenn ich mich so umhöre dürfte das nur mit einem neuen Vorstand möglich sein.
Ich selbst kann mich mit dem ABÖJ der letzten Monate/Jahre nicht mehr identifizieren. Das ist nicht die Jungschararbeit, für die ich einen Großteil meiner Zeit und viel Herzblut investiert habe. Ich war so froh, im ABÖJ mitarbeiten zu können. Die Arbeit war eine der prägensten Zeiten für mich. Und mich hat nicht eine Organisation geprägt, sondern die Menschen, mit denen ich zu tun hatte - alles (geistliche) Vorbilder.
Menschen sind unser Potential - wenn jeder, der auch so profitiert hat, wie ich, einen kleinen Teil dazu beiträgt, dass andere, jüngere auch diese Erfahrungen machen können, dann haben wir viel gewonnen.
Hey - wann veranstalten wir das nächste MAT - es ist doch höchste Zeit, oder?

Sonntag, 09. September 2007, von Weblog Admin


Also zuerst mal, ich finde es echt super und auch mutig, dass ihr den ABÖJ neu strukturieren wollt. Ich finde, dass das auch an der Zeit war/ ist.

Hier sind meine Gedanken, Visionen und Überlegungen:

  • Ich denke dass wir alle zusammen einfach dafür beten sollen, dass Gott den Hauptverantwortlichen, aber auch allen anderen Mitarbeitern zeigt, was ER zukünftig vom ABÖJ will. Denn auch die Bibel sagt, dass wir alle Dinge im Gebet zu Gott tragen sollen : Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. (Phil 4, 6-7)
  • Weiters sehe ich eine große Notwendigkeit darin, dass es in Zukunft vermehrt und vor allem regelmäßig (mind. einmal im Quartal) Leitertreffen geben wird. Diese sollen von möglichst vielen Leitern aus möglichst viel verschiedenen Jungscharen Österreichs (und auch anderen Ländern) besucht wreden. Diese Treffen sollen zum Gebet, zur Ermutigung, zum Austausch, und eventuell auch zur Weiterbildung dienen. Ich fände es sehr toll, wenn wir mit solchen Treffen sehr bald starten würden, denn dann kann dort auch jetzt schon über Veränderungen beim ABÖJ gebetet, geredet und entschieden werden. (Ich weiß, dass solche Treffen immer ein großer Aufwand sind, und für viele Leute zu diesem Aufand auch Reisen durch Teile des schönen Ö gehören, aber sie sind echt notwendig). Die Gemeinschaft mit Geschwistern ist so wichtig für uns Christen, und braucht besonders viel Raum und Zeit, wo GEMEINSAM (für Gottes Reich) gearbeitet wird. Und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht. (Hebräer 10,24-25)
  • Neben diesen Leitertreffen, soll auch unter dem JS- Jahr der Kontakt zwischen den Gemeinden und Jungscharen gepflegt werden. Auch hier werden Leiter wieder ermutigt, und auch die Kidner lernen einander nicht nur einmal im Jahr am Lager kennen, sonder könenn so auf längerfristige Zeit Freunschaften aufbauen. Das Ganze bringt Abwechslung in den “JS-Alltag” und macht auch Spaß. (Gemeinsame Ausflüge; Eine JS- ladet eine andere ein; Stadtspiele in einer, beider Jungscharen naheligenden, Stadt;…. sind nur einige Beispiele). Gemeinsam sind wir stark–> das sollen auch die Kinder lernen und so soll auch Evangelisation mit den Kindern möglich werden.
  • Weiters denke ich dass die Teenie und Jugendarbeit beim ABÖJ nicht in Vergessenheit geraten darf. Auch für Teeniearbeit sollte es Regelmäßige regionale und überregionale Treffen für Leiter geben. Es sollte aber auch daran gearbeitet werden und den einzelnen Teenieleitern und Gruppen geholfen werden, Kontakte zu anderen Gemeinden und Teeniegruppen aufzubauen. Denn vor allem die Zeit des Erwachsenwerdens ist die, in der viele Teens “den Hut drauf hauen” und nichts mehr von Gott und einer Beziehung zu ihm hören wollen. Ich denke dass gerade hier auch pulsierende und mitreißende Arbeit notwendig ist, denn mein Wunsch ist es, dass die derzeitigen Jungscharkinder und jetztigen Teenies einmal sagen werden: Denn DU bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. (Psalm 71,5)

Ja das sind vorerst mal meine Gedanken, villeicht kommt irgendwann nochmal mehr….

Liebe Grüße an alle!

Donnerstag, 06. September 2007, von Weblog Admin

Super Idee, das mit dem Bloggen. Danke fürs Einrichten!
Was den ABÖJ betrifft hab ich folgende Gedanken:
Mir kommt vor, es ist ein riesiger Scherbenhaufen auf dem man jetzt versucht, weiterzumachen, als wäre nichts gewesen. Ich weiß nicht, was da gelaufen ist zwischen den Sekretären und Vorstand, so genau will ich es auch nicht erfahren. Fest steht, es IST etwas passiert, das nicht in Ordnung ist. Ich glaube, es kann erst dann wieder fruchtbar weitergehen, wenn da reiner Wein eingeschenkt wird, wenn die Beziehungen geklärt sind, wenn das Vertrauen wieder hergestellt ist. Ich muss gestehen, mein Vertrauen in den Vorstand ist geschwunden (Ausnahme: Brigitte, sie hat das Gespräch mit mir gesucht und ich bin ihr sehr dankbar dafür!) und ich hätte das Bedürfnis, über Vorstand NEU zu reden bevor man über ABÖJ NEU diskutiert. Geht das nur mir so?

Kontakt zwischen den Gruppen

Mittwoch, 29. August 2007, von Weblog Admin

Das mit dem neuen Namen und Marketingkonzept finde ich eine sehr gute Idee.
und vl wäre es auch hilfreich, wenn wir Jungscharleiter auch während dem JS-Jahr in Kontakt bleiben würden, zwecks Programm-Austausch, Ideenaustausch, gemeinsame Aktivitäten. Ich finde das JS-Jahr wird leider meistens im Alleingang erledigt, und die Gemeinschaft zwischen den Kids der einzelnen Jungscharn entsteht erst beim Lager, und auch oft erst dann zwischen den Leitern.

…. UND EIN GROSSES LOB UND DANKE AN DIEJENIGEN, DIE MIT DIESEM BLOG DEN ERSTEN SCHRITT GESETZT HABEN, HOFFENTLICH WIRD WAS DRAUS!