ABÖJ Weblog

Mit ‘Kurse’ getaggte Artikel

Kurse 2011

Dienstag, 16. November 2010, von Rudolf Hächler

Ab sofort stehen auf der ABÖJ Webseite die Anmeldeinformationen für die Kurse 2011 online.

Unter der Rubrik Kurse gibt es die Infos für alle ABÖJ-Kurse welche 2011 stattfinden.

Dort steht zudem das überarbeitete Anmeldeformular zur Verfügung.

Bis Mitte Dezember werden dann noch die Kursflyer zum ausdrucken und weitergeben online abrufbar sein.

Wer ist wohl der oder die Erste?

B³-Weekend

Montag, 08. November 2010, von Rudolf Hächler

„B3 weekend? – Was ischn des?“

Ende Oktober fand das erste B3 – Weekend in Salzburg – Schwaigmühle statt. 26 Teenager reisten aus ganz Österreich an um Gott zu erleben, Gemeinschaft mit anderen Teens zu haben und unter dem Motto „Wir sind Helden“ einige Gelden aus der Bibel kennen zu lernen. Aber nicht nur früher gab es solche Helden sondern auch unsere special guests Tabita und Gordi Beck erzählten von ihrer Zeit in Afghanistan und wurden für uns zu Helden. Das Leitungteam, bestand aus Jac Stolk (Moosburg – BEG), Joel Lieberherr (Kufstein – BEG), Miriam Linseder (Lauterach – ABÖJ) und Sarah Braunhofer (EFKI Imst). Gemeinsam mit den Teens machten wir Schnitzeljagden, Vertrauens- & Nachtspiele, aber auch der Bibelunterricht im Haus und die Lobpreisabende kamen nicht zu kurz. Wir schaun auf ein sehr gesegnetes Wochenende zurück und sind dankbar für die gute Zusammenarbeit zwischen BEG – Team Jugend und dem ABÖJ.

Sarah Braunhofer (EFKI Imst)

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Ich habe sehr viele nette Leute kenne gelernt mit denen wir viel in der Bibel gelesen haben. Es war eine tolle Zeit.

Rebecca Braunhoffer aus Roppen (Tirol) 14 Jahre

Die Spiele waren sehr interessant und lustig zudem haben wir viel von Gott gelernt. Die Gemeinschaft war toll und ich habe viele neue Leute kenne gelernt.

Samuel Angerer aus Moosburg (Kärnten) 14 Jahre

Wir haben spannende Aktivitäten gemacht und dabei viel über Gott gelernt & viele neue Freunde gewonnen.

Marie – Therese aus Niederau (Tirol) 14 Jahre

Es war ur lustig und interessant, weil wir viel neues über Gott erfahren haben. Das nächste Mal sind wir garantiert wieder dabei.

Conny Ehrlich und Annika Hoprich aus Eisenstadt

Basiskurs Jungschar

Samstag, 14. März 2009, von Mathis Kögel

Der Basiskurs für Jungschar in Öberösterreich muss leider abgesagt werden, da nur wenige Anmeldungen da sind. Es besteht aber noch die Möglichkeit sich zum internationalen Basiskurs in Holland anzumelden. Es werden dort genauso die Grundlagen für Jungschararbeit besprochen. Mehr Infos sind auf der Homepage unter Kurse zu finden.

Teenkreis in Innsbruck!

Dienstag, 30. Oktober 2007, von Weblog Admin

Gemeinsam leiten wir den Teeniekreis (12 - 15 Jahre) in Innsbruck und verfolgen schon eine Weile den Austausch des Weblogs.
Wir haben von der bisherigen Arbeit des ABÖJ viel profitiert. Der Aufbaukurs hat uns enorm ermutigt und im Teenie Vertiefungskurs haben wir weiter viel gelernt. Was für uns weiter sehr positiv war, ist der Austausch mit anderen Gruppen.
Für die Zukunft wünschen wir uns eigentlich vor allem eine Schulungsmöglichkeit für neue Mitarbeiter und einen Austausch mit anderen Gruppen. Alles weitere ist für uns recht nebensächlich.
Die Sommerlager für unsere Altersgruppe werden in Tirol von EnglishCamp abgedeckt und sehr gut angenommen. Mentoring muss im engen Umfeld erfolgen, sonst wird es unserer Meinung nach recht kompliziert.

LG und Gottes Segen
Isabelle und Günther Blasbichler

Bericht - Baisc Training 2007

Samstag, 06. Oktober 2007, von Weblog Admin


Auf dem Region-Nord Weblog findest du einen Bericht zum heurigen internationalen Erlebniskurs!
» Bericht - Baisc Training 2007

Interview: Paul Crepcia, Wels

Donnerstag, 20. September 2007, von Weblog Admin

“Auf Zack”
Welches Magazin??? ich kenne keins. Wenn es eines online geben würde würde ich natürlich regelmäßig drauf schauen (wenn es natürlich regelmäßig aktualisiert wird).

Mitarbeitertreffen?
Regional würde ich mal sagen alle 3 Monate und national vielleicht 2-3 mal im Jahr. Ich glaube, dass es besser ist, wenn die Basis mehr in Entscheidungsprozesse integriert ist, denn auf sie stützt sich ja die Führung - wenn die ,,kleinen Leute” nichts tun, kann die Leiterschaft des ABOEJ auch nichts machen. Die Basis soll aber erst dann Entscheidungen mitentscheiden nachdem sie die Meinungen der Führungspersonalitäten erfahren hat.

Was muss ein überregionales Netzwerk bieten?
einiges ;-) gute Kommunikation untereinander, also dass jeder Jungscharhauptleiter ungefähr weiß was die anderen Jungscharen machen damit sie alle sozusagen zum gleichen Ziel hinarbeiten bzw. dass alle Kinder ein ungefähr gleiches Niveau haben (wenn die Kinder in den verschiedenen Jungscharen geistlich einigermaßen gleich weit sind ist es sicherlich einfacher für die Leiter beim Vorbereiten und beim Ausführen diverser Aktivitäten bei den Leitern)

Was weißt du über Jungschar- und Teeniearbeit in anderen Ländern?
Unterschiede: in manchen Ländern sind die Leiter strenger, es ist nicht so locker wie bei uns (kommt mir so vor) hier ein Beispiel: in einer Jungschargruppe (in Rumänien) haben die Kinder alle Büchernamen der ganzen Bibel auswendig lernen müssen und dann auch wissen müssen, um was es drinnen ungefähr geht - in unserer Jungschar könnte ich mir das nicht vorstellen. Bei anderen ist das Mitnehmen der Bibel Pflicht, bei uns nimmt es nur die Hälfte mit, obwohl es Belohnungen gibt wenn die Kinder sie öfters mitnehmen. Wenn es nicht so streng ist in einer Jungschar fühlen sich die Kinder freier und vielleicht auch wohler, aber ich glaub dass sie schon ein wenig gefordert werden sollen. Wenn es ein bisschen strenger ist nehmen die Kinder (die ihr Leben Jesus übergeben haben) die ganze Sache ernster und leben ihr Glaubensleben disziplinierter hier ein Beispiel: in unserer Jungschar machen die wenigsten Kinder regelmäßige Stille Zeit. Als ich noch so jung war hab ichs auch fast nie gemacht. Aber nach dem ersten Jungscharlager, an dem ich teilgenommen habe hab ich begonnen, sie zu machen, weil die Leiter mit uns in der Früh Stille Zeit machten, und so hab ich verstanden was das für einen Wert hat und es war auch ein gewisser Ansporn da.
Also wenn das Lager sehr locker gewesen wäre und die Stille Zeit nicht gemacht wäre hätte ich wie manche andere nicht angefangen, selber aktiv zu werden.
Das war nur ein Beispiel von vielen anderen. Ich finde es gut und schön, dass bei den ABOEJ niciht so eine Strenge herrscht, aber manchmal könnte sie nicht schaden - das ist nicht im schlechten Sinn gemeint. (Wenn ein Lehrer nicht Streng ist und nicht dauernd prüft lernen die Schüler nichts, d.h. er muss streng sein, das heißt aber nicht dass er die Schüler nicht mag! Er sieht die Früchte, die nur dann kommen, wenn ein gewisses Verfahren angewandt wird, in diesem Fall ist es die ,,Strenge”). — Nur ist es von Fall zu Fall verschieden.
Aber sonst glaub haben wir nicht so große Unterschiede zu den anderen Ländern.

Worin liegen für dich die Stärken der bisherigen Arbeit des ABÖJ?
Der ABOEJ ist gut im technischen Bereich (Lageraufbau,…), die positive Stimmung und der gute Umgang der Leiter untereinander hat mir gefallen, die Umsetzung der jeweiligen Themen bei den Lagern in die Wirklichkeit, also heuer z.b. beim Lager ,,Die Reise der Israeliten” beim Thema Jericho haben wir eine Burg aus schachteln gebaut, oder die Stiftshütte mit Altar…

Was hat deines Erachtens noch nicht gut funktioniert oder gefehlt?
Ich persönlich finde dass es, auf Österreichisch ausgedrückt, zach war. Außer den Lagern und den Jahresabschlußveranstaltungen mit den Jungscharen (Regional) vor den Sommer war eigentlich nie etwas los. Es sollte öfters etwas regional oder überregional gemacht werden. Es sollten im Jahr einige Highlights geben, auf die sich die Kinder drauf freuen, z.b überregionales Fußballturnier…(dann gibts jedes Jahr die beste Jungschar Österreichs in Fußball ;-))
Bei sollchen Sachen ist es viel einfacher Freunde einzuladen als in einer ,,unspektakulären Jungscharstunde”.
Mir ist auch aufgefallen dass bei vielen die Motivation fehlt. Einige Kurse sind nicht gemacht worden weil sich keine Leute angemeldet haben, also da muss noch gearbeitet werden.

Verbesserungen am Sommerlager?

Nicht so viele Spiele und Aktivitäten, bei denen so viel Wert auf gute Organisation und sonstigen Äußerlichkeiten gelegt wird, sondern einfach mal mehr Zeit wo die Leiter mit den Kindern einfach irgendwas machen, z.b. einfach spazieren gehen und dabei miteinander über was reden, also dass die Leiter mehr Zeit haben den Kindern sozusagen vertraulicher zu werden und näher zu kommen - was aber nicht heißt dass die Aktivitäten schlecht sind.
Sonst glaub ich sind wir eh bei den besten Lageranbietern ;-)

Wenn es so sein sollte, dass in den nächsten Jahren mehr als die Hälfte der Kinder aus nicht christlichem Elternhaus zur Jungschar und zum Teeniekreis kommen, wie könnte dann damit umgegangen werden?
Vielleicht in der überregionalen Mitarbeiterversammlung einen Plan entwerfen, um die Kinder langsam zum Glauben zu bringen und durch gemeinsame Unterstützung die Arbeit vorantreiben, z.b. wenn eine Jungschar zu überlastet ist einen unterbelasteten Leiter von einer anderen Jungschar schicken, - wenn das nur in einer Gemeinde wäre.
Wenn es aber in mehreren Gemeinden passiert wären gemeinsame Verantsaltungen vielleicht wirkungsvoll (z.b. evangelistischer Jesushouse in diesem Fall für die älteren)

Hast du eine Idee für einen neuen Namen anstatt “ABÖJ”?
Vereinigung Öserreichischer Jungschar- u. Teeniearbeit: VOEJT

Interview: Tom Happel, Traun

Montag, 17. September 2007, von Weblog Admin


Tom Happel (Gemeindeleiter, VM Traun) mit Michi und Simon Kramer.

Wie geht es der Teenie und Jungschararbeit in Traun?
Wir sind sehr zufrieden. Unser Teenkreis ist inzwischen die Jugend geworden und wir sind dabei bald die Jungschararbeit in Jungschar und Teens zu teilen. Außerdem haben wir noch eine Kinderarbeit unter Ausländerkindern.

Welche Rolle sollen die Gemeinden in der Zukunft spielen?
Zuerst einmal sind wir total dankbar für die Arbeit und Unterstützung des Aböj. Da wir mit dem Aböj in Projekten zusammenarbeiten haben wir als Gemeinde eh eine gute Zusammenarbeit. In der Ausbildungsarbeit sind wir froh unsere jungen Leiter gut ausgebildet zu bekommen. Das sollte auch weiterhin so bleiben.

Was macht uns einzigartig?
Einzigartig ist glaube ich, das Natur pur Lager mit Feldküche und eigener Dusche und Waschanlagen (Plumpsklos gehören der Vergangenheit an, und das ist gut so). Toll ist auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Jungscharen und die Ergänzung der verschiedenen Gaben.
Wir sollten aber noch mehr das gute Material des Aböj nutzen (z.B. Boote am See oder Fluss, Klettern, Spielpakete (Hockey, Diabolo, Jonglieren etc. )) Ein Workshoplager wäre gut möglich, die Idee von Alex gefällt mir gut. (Ich könnte die Kajaks und Kanus übernehmen.)

Wie bleibt unsere Arbeit zeitgemäß?
Sommerlager sind super. Frühlingsevent wäre wiedermal klass. Wintergames sind eher ungewiss. Die Alterseinteilung sollte bei den Teenielagern wirklich eingehalten werden. Es kommt schlecht, wenn zu junge Kids mitfahren.
Erlebnispädagogik ist super weil grundlegende Wahrheiten ganzheitlich vermittelt werden. Beim Teenielager sollte auch auf praktische Einsätze wertgelegt werden. Wie wäre es mal mit einem Teenielager auf einem Campingplatz und wir gestalten für die Kinder ein Kinderprogramm oder ähnliches.

Was bedeutet Professionalität – in christlichen Organisationen?
Professionalität sollte Praxisnähe bedeuten. Effektivität liegt in der Teamarbeit, wo jeder weiß, was er zu tun hat. Ein Kernteam denkt vor und delegiert. Lesbare Erfolge und erreichbare Ziele sind absolut nötig und biblisch, denn Frucht soll man ja erkennen, oder.
Ich finde es gut wenn die Aböj Mitarbeiter die Zeit haben Vordenker und Motivatoren für die Jungscharmitarbeiter sein können. Da würde ich mir noch mehr unterstützung wünschen. Obwohl ich weiß, dass man sich auch selbst darum bemühen muß.

Welche Finanzierungsmöglichkeiten siehst du für diese Arbeit?
Missionswerke, Unterstützerkreise, mehr Beteiligung der Gemeinden. Vollzeitler auch weiterhin nötig.

Was weißt du über Jungschar- und Teeniearbeit in anderen Ländern?
Größere Bünde und mehr Leiter können größere Events auf die Beine stellen. Aber vor Ort sehen die Jungschararbeiten oft sehr ähnlich aus. Modell jedes Kind hat einen “großen Bruder”, der ihn auch zu Hause besucht und den Kontakt zu den Eltern herstellt, finde ich sehr gut. Mehr Jungschararbeitsmaterial für die Österreichische Situation wäre gut.

Worin liegen für dich die Stärken der bisherigen Arbeit des ABÖJ?
Ausbildung, Lagerarbeit, Events, Vernetzung der Leiter.

Was hat deines Erachtens noch nicht gut funktioniert/gefehlt?
Ein Jungscharmissionsteam wäre super für Kinderevangelisationen.
Ein Team von Vollzeitlern, die Jungscharmusterstunden halten würden und so vielleicht ein ausgearbeitetes Halbjahresprogramm praktisch starten und dann über die ferne betreuen könnten.
Ein Modell einer offenen Jungscharschararbeit in einer Stadt starten und dann auch auf andere Städte übertragen.

Wenn es so sein sollte, dass in den nächsten Jahren mehr als die Hälfte der Kinder aus nicht christlichem Elternhaus zur Jungschar und zum Teeniekreis kommen, wie könnte dann damit umgegangen werden?
Es müsste ein neues Konzept für eine offene Jungschar erarbeitet werden. Das meiste Material ist für Kids die schon ein Grundwissen haben.

Persönliches Mentoring?
Regionale Mitarbeitertreffen 2x im Jahr wären gut. Wenn es Konflikte innerhalb der Arbeit oder zwischen Jungschar und Gemeindeleitung gäbe, sollte ein ABÖJ Coach zu Verfügung stehen. Das andere sollte vor Ort in der Gemeinde geschehen.

Hast du eine Idee für einen neuen Namen anstatt “ABÖJ”?

  • Evangelikale Jungschararbeit Österreichs (EJÖ)
  • Bibelorientierte Jungschararbeit Österreichs (Bijö)
  • Bibelorientiertes Jungscharteam (Bjutea) :-)
  • JUTA- Jungschar und Teenager Arbeitskreis
  • Jubila - Jungschar , bibelorientierte Leiter Ausbildung
  • Oder Varianten mit einem neutralen Namen:
  • J - Punkt - Arbeitskreis bibelorientierter Jungschar- und Teenagerarbeit in Österreich.
  • Kids´r us
  • Powerkids
  • Younglife
  • Kidspro
  • Pro Kids
  • X-trakinder
  • etc.

ein paar lose Gedanken

Dienstag, 11. September 2007, von Weblog Admin

Zuerst einmal ein ganz dickes Lob an Alex und Peter, welche sich neben all der Arbeit im Studium und ihrer lokalen Arbeit die zeit nehmen um sich für das Anliegen der Jungschararbeit einzusetzen. GROSSEN Respekt!!

Auch wenn in einigen Posts von Scherbenhaufen und Konflikten die Rede ist und das nicht ganz zu Unrecht, so stelle ich doch fest, dass die Idee der ganzheitlichen Kinderarbeit, welche wir als Jungschar bezeichnen nach wie vor lebt.

In den vergangenen Jahren habe mehrere hundert Männer und Frauen sich für den Aufbau von lokalen Jungschargruppen engagiert. Unzählige haben bei Kursen und Seminaren gelernt wie sie ihre Gemeindekinder und auch solche von Außerhalb mit dem Evangelium erreichen könne und sie zu Jesus zu führen und sie auf dem Weg der Jüngerschaft zu begleiten.

Wenn ich mir die Situation so ansschaue, dann sehe ich verschiedene Ebenen.

Auf der Ebene der Kinder ist alles so wie bisher. Sie erleben tolle Jungscharnachmittage, es gab wie bisher viele tolle und große Lager im ganzen Land.

Auf Ebene der Gruppen läuft es derzeit vergleichbar rund oder eckig wie vor einem Jahr. Die Fragen der Teams nach motivierten Mitarbeiter, zündenden Ideen und wie die Kinder mit dem Evangelium erreicht werden können sind unverändert. Vielleicht schleicht sich da und dort die Sorge ein, wie der Mitarbeiternachwuchs in den nächsten Jahren geschult werden kann und wie die Beziehungen ohne professionelle Netzwerker (Sekretäre) aufrechterhalten werden sollen.

Auf Ebene der Schulungskurse sieht es hingegen düster aus. Fehlen doch mit dem Ausscheiden von mindestens drei, evt. bis zu fünf Kursleiter die Masterminds der Ausbildung.

Frage ist das eine Katastrophe oder eine Chance?

Ich denke, dass dies eine enorme Chance für die Gemeinde in Österreich ist.

Die Idee der Jungschararbeit wurde gesät und hat Früchte, viele gute Früchte gezeigt.

Nun liegt der Ball bei den Gemeinden, was sie damit machen. Lassen sie den erhaltenen Samen und dessen Früchte liegen und warten bis wieder ein Missionar kommt und mit Geld aus dem Ausland etwas auf die Füße stellt?

Vielleicht ist die jetzige Situation, wo die ehemaligen Masterminds (Vorstand u. Sekretäre) aus dem Spiel sind die Chance, dass die wirklichen Spieler den Ball übernehmen. Der ABÖJ wie wir ihn bisher kannten wurde von oben nach unten gebaut. Vielleicht ist es an der Zeit von unten nach oben zu bauen.

Über das ganze Land verteilt gibt es derzeit vielleicht 20, 30, ja vielleicht sogar 40 aktive Jungscharen. Jede von ihnen mit ihren individuellen Stärken und Schwächen. Wenn sich diese zusammentun um sich gegenseitig zu unterstützen und fördern, so finden sie Mittel und Wege dies zu tun.

In diesem Sinn wünsche ich allen Jungscharleitern und -leiterinnen viel Mut für die Zukunft.

Ruedi

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Montag, 10. September 2007, von Weblog Admin


Ich wünsche mir einen ABÖJ, in dem wir wieder wie eine Familie sind. Ich will keine durchgestylte Firma, in der Mitarbeiter unter Druck gesetzt werden, wenn sie nicht den Vorstellungen entsprechen, ich will einen Organismus - eben eine Familie.
Wir müssen zuerst schauen, welche Leute und damit welche Gaben wir haben um danach zu sehen, was wir anbieten können. Was nützt die beste Jobbeschreibung, das beste Organisationshandbuch, wenn es nur in der Theorie existiert?

Ich denke, wir müssen ein paar Schritte zurück gehen, wieder kleiner anfangen, die ganze aufgeblasene Struktur mal vergessen und vielleicht so wie zu Kurts Zeiten mit ein paar Maxeln, die das Anliegen haben, neu anfangen. Wenige Kurse, Jungscharleiter vernetzen (Weblog ist ein hervorragender Anfang dafür) und so vielleicht jeweils rausfinden, welcher Kurs gerade besonders nötig ist und dann halt nur ein oder zwei im Jahr anbieten. Ich hoffe schon, dass wir auch die „alten Hasen“ wieder gewinnen können. Wenn ich mich so umhöre dürfte das nur mit einem neuen Vorstand möglich sein.
Ich selbst kann mich mit dem ABÖJ der letzten Monate/Jahre nicht mehr identifizieren. Das ist nicht die Jungschararbeit, für die ich einen Großteil meiner Zeit und viel Herzblut investiert habe. Ich war so froh, im ABÖJ mitarbeiten zu können. Die Arbeit war eine der prägensten Zeiten für mich. Und mich hat nicht eine Organisation geprägt, sondern die Menschen, mit denen ich zu tun hatte - alles (geistliche) Vorbilder.
Menschen sind unser Potential - wenn jeder, der auch so profitiert hat, wie ich, einen kleinen Teil dazu beiträgt, dass andere, jüngere auch diese Erfahrungen machen können, dann haben wir viel gewonnen.
Hey - wann veranstalten wir das nächste MAT - es ist doch höchste Zeit, oder?

Ein paar Ideen

Sonntag, 02. September 2007, von Weblog Admin

Organisierte Gebetsteams in jeder Region: Wachstum durch die Gnade des Herrn und nicht durch Leistung! Gesammelte persönliche, regionale und überregionale Gebetsanliegen und Visionen für Österreich; für die Gemeinden; Wir haben den Auftrag auch für Juropa im Gebet einzustehen!

Persönliches Mentoring: “Jeder Leiter einen Mentor.” (Bill Hybels)
Lasst uns füreinander Verantwortung übernehmen, einander fördern!

Visons-Team: Ein paar kreative junge und alte Leute, die sich zwei mal im Jahr treffen; Ein zentraler Ideen-Pool für alle;

Redaktions-Teams: für jede Region! Artikel, Berichte, Fotos, Videos > auf die Website; in die Gemeinden; vor die Öffentlichkeit; Wer könnte sich vorstellen hier mitzuhelfen?

Gemeinsame “Liste der bewährten Ideen“: fürs Lager, für die Regional-Arbeit, usw.
Hier unsere Liste aus der Nord-Region.

Das Thema Mission sollte mehr in unser Blickfeld geraten!
Wir könnten eine Gruppe in den Kosovo zu diesem Missionshaus aussenden: (> hab den Link noch nicht gefunden…) Eine andere Gruppe auf einen Juropa-Einsatz!

Mitarbeiter-Schulungen im Bereich interne u. externe Kommunikation, Grundlagen Medientechnik und Öffentlichkeitsarbeit.

Ein ABÖJ ohne Kurse wird wie eine Gemeinde ohne Kinder- und Jugendstunden alt und brüchig werden.