ABÖJ Weblog

Mit ‘Region Ost’ getaggte Artikel

Das Sonntagsessen

Montag, 30. März 2009, von Mathis Kögel

“Beitragsgottesdienst” steht im Gemeindeblatt und ich denke mir, welchen Beitrag könnte ich für das Reich Gottes bringen, der dann wieder für andere Menschen etwas bringt und zu Gottes Ehre ist. Spontan biete ich an, an diesem Sonntag für die ganze Gemeinde zu kochen. Schnell gesagt, aber nicht so leicht getan. Ich schätze mal, dass 100 Personen zum Essen bleiben werden. Was kann man für so einen Anlass bereits vorkochen? Mein Standardrezept muss herhalten: Putengeschnetzeltes mit Reis bzw. Nudeln und grünem Salat. Die Frauen von der Gemeinde bringen Kuchen mit und für Kaffee wird auch gesorgt. Einen Sonntag vorher kündige ich es an und gleich melden sich 4 Freiwillige, die mir gerne dabei helfen. Wenn ich dachte, dass ich mit diesem Einsatz mein ganzes schönes, schwer verdientes Erholungswochenende vergessen könnte, dann habe ich mich getäuscht. Meine Helfer waren flink und tüchtig. 2 Stunden am Samstag und alles war erledigt; ebenso am Sonntag. € 110 habe ich für die 10kg Putenfleisch, 10kg Gemüse und 10kg Nudeln und Reis, sowie Salat ausgegeben und € 280 sind als Spenden für diese Menüs reingekommen. € 20 habe ich dem Kaffeedienst zukommen lassen für ihre Mühe und der Rest € 150 konnte ich dem ABÖJ für die neuen Mitarbeitergehälter überweisen. Ich weiß, dies ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber wenn 10 Gemeinden so einen Mittagstisch für den ABÖJ organisieren würden, dann wären ganz schnell € 1.500 im Topf und aus einem Tropfen könnte eine Lacke entstehen.

Das war zwar ein Beitrag, der nicht mit Worten geschah, aber mit Herz und Hand. Danke allen, die dazu beigetragen haben! Brigitte Ruppitsch

Bilder von Jan Knipperdolling Woche 2

Montag, 04. August 2008, von Weblog Admin

Hier der Link zu den Bildern der Lagerwoche 2 in Falkenstein.

http://www.crossover-youth.at/Jungschar/main.php

Die Abenteuer von Jan Knipperdolling

Freitag, 01. August 2008, von Weblog Admin

Die erste Woche in Falkenstein mit Jan Knipperdolling und seinen Abenteueren gelang sehr gut. Gemeinsam hatten wir als Mitarbeiter mit den Kindern schöne Erlebnisse und viel Spaß. Die Gegend und der Platz mit dem Blick auf die Burg waren einfach toll.

Einige Bilder kannst du dir hier anschauen:
Jungscharlager Falkenstein Woche 1


Die Abenteuer von Jan Knipperdolling

Donnerstag, 24. Juli 2008, von Weblog Admin

2. Woche


Vom 13. Juli bis 19. Juli fand in Falkenstein das zweite Jungscharlager der Region Ost statt. 46 Kinder und 25 Leiterinnen erlebten eine Woche lang einige Abenteuer mit Jan Knipperdolling rund um die Burgruine Falkenstein. Dies ist ein historisch wichtiger Ort der Täüfergeschichte in Österreich, da es den Täufern lange Zeit erlaubt war, in der Region Mähren ihrem Glauben nachzugehen.

Die Woche verbrachten wir am und rund um den Lagerplatz mit verschiedenen Atkivitäten wie den Lagerbauten, wobei dieses Kombinationskunstwerk enstanden ist.

Eine Jan Knipperdollingfigur, die gleichzeitig als regenfestes Schuhregal und Geschirrsackerl-Aufhänger diente.

Nachdem wir uns die ersten beiden Tage darum bemühten, dem Fürsten zu demonstrieren, dass wir geeignete Täufer sind und unsere handwerklichen und sportlichen Fähigkeiten in seinem Fürstentum gut gebraucht werden würden,
mussten wir am dritten Tag nach Poysdorf fliehen, da es selbst im Fürstentum immer gefährlicher wurde. Zu unserem Glück gibt es in Poysdorf einen Badeteich an dem uns leider bald die Soldaten des Fürsten einholten und Jan Knipperdolling gefangennahmen, da er sich weigerte, seinen Glauben zu wiederrufen. Sofort kehrten wir an den Lagerplatz zurück, um genug Geld zusammenzubekommen (mit einem gefinkelten Geldsammelspiel), um das Lösegeld zu bezahlen. In einem nächtlichen Marsch zur Burg wurde dem Fürsten und seinen Soldaten das Geld übergeben und wir hatten Jan wieder.

Die verbleibende Zeit verbrachten wir damit, wichtige Täuferdokumente über einen Pass zu schmuggeln (wobei man unter anderem der Fischerin helfen musste) und uns auf das Abschlussfest vorzubereiten.

Wir sind Gott sehr dankbar für die Bewahrung während der Woche, sodass es keine ernsthaften Verletzungen gab und auch das Wetter so gut war, dass wir all unsere Programmpunkte wie geplant durchführen konnten, obwohl der Wetterbericht des öfteren allzu düster klang. Wir sind sehr dankbar, dass wir auch dieses Jahr wieder ein Jungscharlager mit so vielen begeisterten Kindern und Leiterinnen durchführen konnten, und freuen uns schon auf nächstes Jahr.