ABÖJ Weblog

Mit ‘Vision’ getaggte Artikel

Interview: Irina Schneetter, OÖ(A)/Brake(D)

Freitag, 05. Oktober 2007, von Weblog Admin

Was kannst du uns von deinen Erfahrungen am Sommerlager in Deutschland berichten?
Zusammengefasst kann gesagt werden, dass im Grunde das Gleiche im Mittelpunkt steht: Es geht darum, dass Kinder Gott kennen lernen, ihn erleben und es Auswirkungen auf ihr Leben hat.
Positiv erlebt habe ich, dass die Stille-Zeit Gruppen in kleinere Gruppen aufgeteilt wurden. Wenn in einem Zelt beispielsweise fünf Kinder und zwei Mitarbeiter waren, dann fühlte sich jeder Mitarbeiter für 2-3 Kinder verantwortlich – die Stille-Zeit wurde nur mit einem Leiter und diesen 2-3 Kindern gemacht. Der Vorteil dabei war, dass jeder Mitarbeiter eine Verantwortung hatte, wirklich jeder „gebraucht“ wurde und man auch individueller auf die Kinder eingehen konnte. Das Problem mit dem davor Singen wurde so gelöst, dass jede „Familie“ (=mehrere Zelte) gemeinsam sangen und sich erst dann in die Kleingruppen aufteilten. Mochte ein Minileiter die Verantwortung einer eigenen Kleingruppe noch nicht übernehmen, wurden die Gruppen einfach ein wenig größer und zusammengelegt.

Worin liegen für dich die Stärken der bisherigen Arbeit des ABÖJ?
Gutes Verhältnis zwischen Eigenständigkeit und doch der Möglichkeit auf kompetente Hilfe zurückzugreifen. Einerseits konnte man als Jungschar oder Lager selber entscheiden, wie und wo man die Schwerpunkte legt, wie die gesteckten Ziele praktisch erreicht werden können. Es lag an einem selber, wie intensiv man sich in den ABÖJ-Verband einbrachte, die Kurse in Anspruch nahm, um Rat bei erfahrenen ABÖJ Sekretären suchte. Weiters profitierte ich persönlich besonders von den Kursen. Einerseits wurde wichtiges Wissen vermittelt, neue Ideen gegeben und andererseits kam ich jedes Mal hoch motiviert für die eigene, kleine Jungschararbeit zurück.

Was hat deines Erachtens noch nicht gut funktioniert oder gefehlt?
Die Werbung. Die Information floss teilweise nur sehr stockend, es musste einem persönlich ein Anliegen sein, um den Dingen nachzugehen und dann zu den gewünschten Infos zu kommen. Auch bei den Jungscharlagern sehe ich noch große Möglichkeiten, wie auch noch viel mehr Nicht-Christen erreicht werden könnten, wenn man mehr Wert auf die Werbung legen würde. (Wobei ich schon dazu sagen muss, dass der ABÖJ in diesem Punkt in letzter Zeit Fortschritte gemacht hat)
Ich fände es toll, wenn der Schwerpunkt noch mehr auf das Erreichen von Nicht-Christen gelegt werden würde (ohne dabei die Förderung unserer Gemeindekinder zu übersehen!), denn ich denke dazu haben wir mit dieser Arbeit in Österreich echt (noch) offene Türen. Wer weiß, wie lange wir noch solche Freiheiten haben werden, doch jetzt lassen sich Kinder noch ansprechen, wir können öffentliche Schulen, Bauernwiesen… mieten und die Regierung steht nicht dagegen.

Wie würdest du die Arbeit der KEB und des ABÖJ vergleichen?
Ähnliches Ziel, unterschiedliche Vorgehensweise.
KEB: nicht unbedingt an eine Gemeinde angeschlossen – Problem der Integration in Gemeinden; es wird mehr über die kreative Schiene gearbeitet; sehr persönliche Kontakte zu den Kids; Einsatz in Schulen; Gemeindeübergreifend: auch Kinder aus katholischem, evangelischem Hintergrund werden erreicht, dadurch wird oft positiver Schwung in unsere Landeskirchen gebracht.
ABÖJ: erlebnisorientiert, naturverbunden, praktischere Vernetzung Österreichweit (es besteht ein größeres Wir-Gefühl unter den Jungscharen-Mitarbeitern im Land), in Teilen der Gemeindestruktur; im christlichen Bereich Österreichs nicht sehr bekannt.

Wie bleibt unsere Arbeit zeitgemäß?
Ein Punkt an dem es ziemlich krass auffällt ist, wenn Material verwendet wird, indem alte Bilder verwendet werden. Ich bin dafür, dass auch altbewährtes gebraucht wird, doch vielleicht sollte man dabei nicht unbedingt auf die Bilder, sondern auf den Inhalt zurückgreifen. Zur Altersbeschränkung: Kids und Teens auf jeden Fall trennen. Die Trennlinie würde ich zwischen 12 und 13 Jahren ziehen.

Sollte es so sein, dass in den n. Jahren mehr als die Hälfte Kinder aus nicht christlichem Elternhaus zur Jungschar und zum Teeniekreis kommen, wie sollte dann damit umgegangen werden?
Vielleicht sollte eine 50:50 Mischung angepeilt werden, schließlich sollen die jungen Christen auf jeden Fall auch weitergeführt werden (vor allem wenn man bedenkt, dass sie oftmals die einzigen Gläubigen in ihrer Klasse sind oder sich zu zweit oder dritt durchkämpfen).
Sollte eine Zahl von mehr als die Hälfte der Kinder aus nicht christlichem Elternhaus angepeilt werden, dann muss sicherlich mehr Schwerpunkt auf die Elternarbeit gelegt werden. Man sollte einen offenen, transparenten Teil der Stadtgemeinde einnehmen, damit nicht so viele Gerüchte und Vermutungen (Sekte…?) im Raum stehen bleiben. Man sollte den Menschen in der Nachbarschaft nicht der „große Unbekannte“ bleiben, wirkliches Interesse an ihnen und ihren Kindern zeigen (und auch haben) und Liebe leben.

Was bedeutet Professionalität – in christlichen Organisationen?
Ich bin davon überzeugt, dass ein gewisser Grad an Professionalität auch für christliche Organisationen von Vorteil ist, warum sollten wir Christen diese Dinge ablehnen, wenn sie uns helfen können, die Menschen um uns herum auf uns aufmerksam zu machen? Natürlich darf es nicht so weit kommen, dass es nur noch darum geht, doch ich denke eine gute Mischung in den Teams, wo jeweils eine Person mit Schwerpunkt Qualitätserhöhung dabei ist, ist nur wünschenswert. Ehrlicherweise müssen wir sagen, dass es viele Menschen abschreckt, wenn das Layout, die Methoden… völlig veraltet sind, bevor sie noch wissen, was sie eigentlich genau ablehnen. Ja, wir dürfen und sollen mitgehen, doch dabei nie das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren!

Wie siehst du den Zusammenhang zwischen Mission und nationaler Jungschar- und Teeniearbeit in Europa?
Ich finde man kann und soll diese beiden Bereiche nicht voneinander trennen. Schon die Kinder sollen lernen, dass die Mission (wo auch immer sie sich befindet) unser Auftrag ist und unser Leben davon in unserem Alltag durchdrungen sein sollte. Erleben sie es in ihrer Kindheit nicht, dann ist es oft später schwierig die Wichtigkeit zu sehen. Wie könnte es aussehen? Aktivitäten, Wettbewerbe von den Kids veranstaltet und durchgeführt, bei dem der Ertrag an eine Missionarsfamilie geschickt wird, Missionare kommen und berichten von ihrer Arbeit und ihrem Leben. Vielleicht könnte man auch immer wieder „Missionseinsätze“ in benachbarten Ländern einplanen. Dabei würden die Teens sehen, dass es auch auf anderen Teilen der Erde Christen gibt, die ähnlich Überzeugungen haben und es wird ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

Hast du eine Idee für einen neuen Namen?
Dazu fällt mir gerade nichts Brauchbares ein. Weiß nur, dass ich das Wort „bibelorientiert“ aussagekräftig finde.

Vielen Dank Irina für deine inspirierenden und einleuchtenden Überlegungen! Gottes Segen für dein letztes Bibelschuljahr! Wir freuen uns auf dein Comeback in Österreich! (Liebe Grüße, Alex)

Interview: Rainer Gerzabek, Innsbruck

Mittwoch, 12. September 2007, von Weblog Admin

Wie bleibt unsere Arbeit zeitgemäß?
Wie groß eine Gruppe werden darf/kann/soll, kann ich jetzt schwer beantworten. Es hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. wie setzt sich die Gruppe zusammen/ist sie eher homogen/oder gibts einige Reibereien/oder kennen sich alle Leute/usw.

Ich würde die Jungschar mit 7 Jahren beginnen (sobald die Kids die erste Volksschulklasse abgeschlossen haben) und als Denkansatz wegen des akuten Leitermangels vielerorts wieder - wie früher schon vor zehn fünfzehn Jahren einmal - als eine Gruppe inklusive Teenies führen, die für spezielle Aktivitäten/Gespräche/Andacht als Jungschar und Teenies aufgeteilt werden kann.

Dadurch könnten wir MitarbeiterInnen konzentrierter einsetzen und zugleich den Kindern auch Verantwortung füreinander lernen (z. B. ein älterer Teenie übernimmt eine Art Patenschaft für einen neuen Jungschärler, betet für ihn, hilft ihm in die Gruppe finden usw.)

Jungschar (inkl. Teenies) könnte dann von der zweiten bis zur achten Schulstufe gehen (7 bis 14 Jahre). Hier können über längere Zeit Beziehungen aufgebaut werden, eine Gruppe geformt werden usw. - und mit 15 (oder Oberstufen-Schule, oder ab Polytechnischer Schule und dann Lehre) kämen die Teenies in die Jugend (diese würde ich wiederum mit 20 Jahren nach oben begrenzen, irgendwann ist der Mensch einfach erwachsen und sollte sich ins “normale” Gemeindeleben integrieren können!).

Zudem finde ich es noch wichtig, dass eine JS- oder Teenie-Gruppe direkt von einer Gemeinde geführt wird oder an diese angebunden ist, um eine persönliche Betreuung und Führung zu garantieren. Bei bestimmten Projekten oder Veranstaltungen kann man eine Stadt-Zusammenarbeit anpeilen (z. B. in einer Landeshauptstadt) oder sogar für einen speziellen “Event” einmal eine landesweite Kooperation (z. B. für einen Bundesländer-Tag).

Was bedeutet Professionalität – in christlichen Organisationen?
Ein familiärer Umgang steht einer professionellen Arbeitsweise nicht im Wege. Mir kommt nur vor, dass wir Christen oft lernen müssten, Menschen mit fachlicher Kompetenz in unseren Kreisen bestimmte Dinge auch entscheiden zu lassen und nicht aufgrund von “evangelikalen” eingeteilten Leiterfunktionen vor sich hin zu wurschtln (welch österreichischer Ausdruck!).

Heutzutage sollten wir uns mehr denn je fachlicher und menschlicher Teams bedienen, die bestimmte Projekte übertragen bekommen, diese nach vorne und weiter bringen und immer wieder der Gemeinde einen Zwischenbericht abliefern. Welch Reichtum an Menschen verschiedenster Gaben haben wir doch in unseren Gemeinden, aber nur wenige sind oder werden eingebunden.

Leitermangel und Burnout sind für mich auch deutliche Hinweise auf “christliche Managementfehler” - die immer schneller sich drehende Zeit und Entwicklung der Gesellschaft erfordert oft neue Arbeits- und Denkansätze. Warum immer das JS-Treffen am gleichen Ort zur gleichen Zeit? Warum nie Altersgruppen verändern und neue Strukturen ausprobieren? Darf das nur die “Welt” und wir “Christen” nicht? Hat uns nicht unser Herr zwei Augen, Arme und Beine geschenkt, um daraus was Schlaues zu machen?

Ich habe zu diesen Fragen einen Buchtipp:
Management - Der biblische Weg (von Myron Rush, erschienen im Verlag Schulte + Gerth)

Einleitende Bibelstelle zum Thema 1. Mose 11, 1 - 9:
• Hingabe an ein gemeinsames Ziel (Verse 3+4)
• Einigkeit unter den Beteiligten (Vers 6)
• Ein effektives Kommunikationssystem (Verse 1+6)
• Das Tun von Gottes Willen (die Verse 7-9 zeigen, dass das fehlte)

Was hältst du von einem österreichweiten Visons-/Inspirations-Team?
Wir sollten jetzt alle aktuell unsere Ideen und Visionen in den kreativen Neubeginn des ABÖJ einbringen. Ich halte als ergebnisorientierter Mensch nicht viel von “Nachdenk-Teams” außerhalb aktueller Gestaltungs-Abläufe, die ja schon eingeleitet sind und mit der Startsitzung im steirischen Feldbach eine Grundlage für die Zukunft bilden.

Eine neue Jungschar-Gruppe lebt vom Anpacken und dem Einsatz der LeiterInnen. Eigene “Nachdenkteams” drehen sich dann um sich selbst, kein Kind wird damit für die Sache des Herrn gewonnen - also: Ärmel raufstülpen, konzentriert nachdenken und besprechen und dann unbedingt: Anpacken!
Lasst uns die Liebe nicht nur denken, sondern t u n !!

Ein festes Redaktions-Team für jede Region?
Gerne stehe ich - wie bereits bei der ABÖJ-Sitzung in Feldbach - Interessierten bezüglich Öffentlichkeitsarbeit mit Rat und Tat zur Seite. Bevor wir aber wieder jede Menge “Detailteams” andenken, brauchen wir einmal JungscharleiterInnen, JungscharleiterInnen und nochmals - JungscharleiterInnen! (Nicht nur andenken, anpacken ist jetzt gefragt!)

Es wäre nur allzu österreichisch, ein Nachdenkteam einzurichten, das darüber nachdenkt, was JungscharleiterInnen bei einem Grundkurs über die Zukunft des ABÖJ nachdenken sollten… schluss, aus: ein kleiner Gerzi-Scherz zur Auflockerung der vielen Fragen :-))

Persönliches Mentoring?
Die Seelsorge-Frage beschäftigt mich aus aktuellen Gründen mehr denn je - nicht nur, weil ich seit mehr als einem Jahr in unserer Gemeinde in einem solchen Team mitarbeiten darf, das wir gerade aufbauen. Sondern weil ich seit Jahren erlebe, wie wichtig für viele Menschen Begleitung und Betreuung ist - sei es, weil sie Vergangenes aufarbeiten müssen, das durch aktuelle Lebenssituationen wieder hochkommt oder sei es durch neue Problemstellungen besonders bei jungen Menschen in Schul-Situationen, Ausbildungs-, Job- und Lebensfragen.

Meine Idee dazu: Vielleicht könnte man bei manchen Lagern und Kursen ein, zwei Leute aus unseren Kreisen bewusst “frei spielen”, die einfach nur für Gespräche mit den TeilnehmerInnen zur Verfügung stehen. In einer Zeit wachsenden Leistungsdrucks auf allen Ebenen des Lebens vielleicht eine mögliche Antwort als neue Hilfestellung im Angebot des ABÖJ - soweit auch eine Anmerkung zur richtigen Mischung für den ABÖJ, einerseits ein christlich geführter und doch gemanagter Verein zu sein, aber auch menschliche Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und zu begleiten.

Wir hatten vor ca 15 Jahren bei manchem ABÖJ-Kurs oder -Treffen ein “Wiener Kaffeehaus-Eck”, das ich mit Hanns Mühl und Martin Schober - anfangs zu manch Verwunderung der Schweizer Leiter - eingerichtet habe… hier haben sich aber die Menschen zusammengefunden, ausgetauscht und so manches persönliche Gespräch bis tief in die Nacht geführt.

Wir brauchen nicht nur gute Seilbrücken, sondern vielmehr neue Brücken zu den Herzen der Menschen und im Miteinander!

Kontakt zwischen den Gruppen?
Die meiner Meinung nach beste Internet-Arbeit und Gruppen-Kommunikation unter Christen in Österreich ist die Homepage der Aichfeld-Jugend in der Steiermark - www.aichfeldjugend.at.tt , eine “gelebte” Community, Gratulation an diese Steirer-Boys und -Girls…

Nicht ABÖJ Neu!, sondern vorerst: Vorstand Neu?
Ich denke, dass mit einem “Vorstand neu” auch ein “ABÖJ Neu” verbunden ist, ja eigentlich unbedingt sein muss: Wir müssen die Zeichen der Zeit erkennen und einen neuen Weg mit flexiblen Angeboten ausprobieren, ohne dabei das “Unvergängliche und Bodenständig Gute” (sprich d a s Evangelium und erfolgreiche JS-Gruppen und Strukturen sowie Projekte) zu verändern.

Es gilt, wie auch anderswo im Leben: Bewahre das Gute und erkenne, was Du neu machen kannst/sollst/musst. Gehts uns im eigenen Glaubensleben nicht auch manchmal so, dass wir einiges verändern müssen, was uns weh tut, um wieder neu und näher am Herrn sein zu können? Ist vielleicht ein schwieriges Bild, aber wert, darüber nachzudenken…

Zum Schluss noch ein Bibelwort aus dem christlichen Management-Buch, das ich habe:
“Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird veröden, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.” (Matthäus 12,25)

Just do it

Montag, 10. September 2007, von Weblog Admin

Vor 20 Jahren startete die Jungschararbeit in A mit einem ersten Grundkurs - Aufbruchstimmung, Hoffnung, Vision, Opfer, Fragen und vieles mehr steckte dahinter. Nun zwei Jungschar-Generationen später? Jede Generation sucht neu ihren Weg, definiert sich neu - doch eines bleibt immer dasselbe: just do it! So ermutige ich alle, geht voran. Macht kleine Schritte hin zum weiten Ziel, und ihr erreicht es. Träumt nicht euer Leben, lebt euren Traum. Wagt etwas - denn derselbe Gott Josuas ruft euch heute zu: Sei stark, sei mutig und entschlossen!
Geht im Vertrauen und in Einmütigkeit voran. Was wir heute brauchen, sind ERMUTIGER. ABÖJ neu hat eine gute Grundlage, ein reiches Erbe. Viele vor euch haben ihr “Leben gelassen” für diese Vision, die in euch weiterklingt. Das Gute behaltet und handelt damit, auf dass es noch viel mehr wird - bis dass ER wiederkommt. Mit folgenden Stichworten wünsche ich euch viele schöne Abenteuer mit Kindern, die bezeugen: Die Jungschar hat mein Leben verändert:

- Vielfalt in Einheit
- Multiplikation
- Inspiration durch Gottes Geist
- Glauben, der sich in Taten zeigt
- Demut, die eine zweite Meile geht
- Liebe, die hinhört, Wunden schliesst und trägt
- Opferbereitschaft, die sich ganz hingibt für Gottes Reich

Ich bete, dass nicht nur viele ehrenamtliche JungscharleiterInnen Österreich verändern, sondern tausende von Kids und Teens JESUS mit ihrem Leben verherrlichen. Doch dies braucht jetzt auch den oder die von Gott berufene Person, die alles hingibt, die vorangeht, um sich voll für die Jungschararbeit einzustellen. Und nicht nur eine, den mindestens vier sind gegangen. Sie haben ihr Leben hingegeben - nimm DU ihren Stab im Vertrauen auf Gott und laufe weiter, bis dass du den Stab übergeben kannst. Mit zwei Bibelstellen freue ich mich, mit euch weiter zu gehen und zu sehen, dass er den Sieg schenkt:
- 2. Chronik 20
- Jesaja 41,10
In unserem Herrn verbunden, Kurt - einer der ersten Generation

Bist du – ? Ja schon. Wofür?

Freitag, 07. September 2007, von Weblog Admin

Der ABÖJ als Verein ist ein Scherbenhaufen. Nachtrag ABÖJ… Die Jungschar und Teeniearbeit in Österreich hingegen steckt vielleicht in gewissen Wachstumsschwierigkeiten, aber sie lebt! Und sie lebt auf fruchtbarem Boden. – Wir brauchen neues Werkzeug und einen ordentlichen Haufen motivierter junger UND ehemals junger Österreicher, die mit klaren Aufgabenbeschreibungen und einer gemeinsamen Perspektive für die Zukunft dieses Landes auf die Felder ziehen.

Wir dürfen nicht warten, bis die großen Missionare aus den anderen viel größeren Ländern – wie zum Beispiel die Schweiz und so – kommen um uns zu retten, unsere Arbeit zu machen, und sich dabei natürlich selber zu finanzieren. Österreich ist ein reiches Land voller wohlgenährter und äußerst bequemlicher Einwohner.

“Denn ihr hattet sowohl Anteilnahme mit mir in meinen Ketten bewiesen als auch den Raub eurer Güter mit Freuden hingenommen, weil ihr in euch selbst wißt, daß ihr ein besseres und bleibendes Gut in den Himmeln besitzt.
So werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat! Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr nachdem ihr den Willen Gottes erfüllt habt, die Verheißung erlangt.
Denn noch eine kleine, ganz kleine Weile, dann »wird der kommen, der kommen soll, und wird nicht auf sich warten lassen.«
Der Gerechte aber wird aus Glauben leben; doch: »Wenn er feige zurückweicht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.«
Wir aber gehören nicht zu denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern zu denen, die glauben zur Errettung der Seele. Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht, auf das, was man erhofft, ein Überzeugtsein von Tatsachen, die nicht sichtbar sind.”

(Hebräer 10, 34 - 11,1; Schlachter Übers.)

meine Vorstellung unserer Vision & Strategie

Dienstag, 04. September 2007, von Weblog Admin

@ über den Tellerrand schauen von Alex,
first of all, danke Alex für deinen Einsatz! Wir sollten uns ein beispiel an dir nehmen!

jetzt zum Thema:
wenn man sich auf der HP von Wiedenest www.inaktion.de unter “Über uns” sich mal die Vision und die Strategie ansieht, dann entspricht das ziemlich meiner Vorstellung wie die Vision des ABÖJ lauten kann. Sie ist klar formuliert, auf der Bibel basierend, mit einer klaren Mission, einer klaren Aufgabe und einer konkreten Strategie! Das gefällt mir; das ist klar, einfach und verständlich und jedes ordentliche und ehrenamtliche Mitglied kann und will sich damit identifizieren! Ich finde dieser Identifikationsfaktor fehlt uns ein bißchen, ich hoffe wir bekommen ihn wieder!
Es würde mich unheimlich freuen, wenn jemand sich berufen fühlt, eine solche Vision für den ABÖJ zu entwerfen, vielleicht schon mit den Ansätzen die da sind.

wir werden uns auch noch den Kopf darüber zerbrechen!

Ein paar Ideen

Sonntag, 02. September 2007, von Weblog Admin

Organisierte Gebetsteams in jeder Region: Wachstum durch die Gnade des Herrn und nicht durch Leistung! Gesammelte persönliche, regionale und überregionale Gebetsanliegen und Visionen für Österreich; für die Gemeinden; Wir haben den Auftrag auch für Juropa im Gebet einzustehen!

Persönliches Mentoring: “Jeder Leiter einen Mentor.” (Bill Hybels)
Lasst uns füreinander Verantwortung übernehmen, einander fördern!

Visons-Team: Ein paar kreative junge und alte Leute, die sich zwei mal im Jahr treffen; Ein zentraler Ideen-Pool für alle;

Redaktions-Teams: für jede Region! Artikel, Berichte, Fotos, Videos > auf die Website; in die Gemeinden; vor die Öffentlichkeit; Wer könnte sich vorstellen hier mitzuhelfen?

Gemeinsame “Liste der bewährten Ideen“: fürs Lager, für die Regional-Arbeit, usw.
Hier unsere Liste aus der Nord-Region.

Das Thema Mission sollte mehr in unser Blickfeld geraten!
Wir könnten eine Gruppe in den Kosovo zu diesem Missionshaus aussenden: (> hab den Link noch nicht gefunden…) Eine andere Gruppe auf einen Juropa-Einsatz!

Mitarbeiter-Schulungen im Bereich interne u. externe Kommunikation, Grundlagen Medientechnik und Öffentlichkeitsarbeit.

Ein ABÖJ ohne Kurse wird wie eine Gemeinde ohne Kinder- und Jugendstunden alt und brüchig werden.

Veränderungen

Donnerstag, 30. August 2007, von Weblog Admin

Das es den ABÖJ schon so lange gibt ist ein Segen, den Gott geschenkt hat. Vieles konnte passieren, viele Lager durchgeführt werden und immer wieder gibt es die Frage, wie können wir noch besser arbeiten. Wo sind die neuen Herausforderungen? Ich finde es gut, wenn wir dieses Forum nutzen, um zu beschreiben und entdecken, wo Veränderungen notwendig sind.

Mit Vollgas in die Zukunft

Donnerstag, 30. August 2007, von Weblog Admin

Hallo Ihr Lieben,
jetzt ist der Zeitpunkt gekommen wo ich mich auch kurz zu Wort melden möchte:

Diese Plattform soll eine Möglichkeit sein, eure Gedanken, eure Ideen, Wünsche, Beschwerden über die Jungschar und dessen Organisation mitzuteilen. Wie stellt Ihr euch die Jungschararbeit in Zukunft vor?
Wo siehst du deinen Part? in der Lagermitarbeit, JS-Mitarbeit in der Gemeinde, Lagerleitung, Sekretär?
Ich würde mir wünschen, z.b. dass jede Region einen Vollzeitangestellten hat, dass wir in 3 Jahren österreichweit 500 Kinder mit auf’s Lager nehmen.
sind das auch eure Vorstellungen, wie wir gemeinsam Gottes Acker bearbeiten?
oder wer möchte gerne mit auf einen Kurs kommen, wenn JA warum und welchen?
Wer war schon dabei? was hat gefallen? was sollten wir besser machen?
Ich würde mir wünschen euch alle wieder bei einem Mitarbeitertreffen zu sehen, gemeinsam auszutauschen, plaudern, Spaß haben, gemeinsam für die Kids und für Jesus einstehen!

Ich hoffe auf viele Einträge und freue mich auf euch!

lg Peter